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Baygon

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Unter der Handelsbezeichnung Baygon wird weltweit eine Serie von Produkten mit insektizider Wirkung vertrieben. Sie sind für den Einsatz im Haushalt konzipiert. Angeboten werden Sprays gegen fliegende und krabbelnde Insekten, Pulver, Köderdosen gegen Ameisen und Kakerlaken, Mottenpapier und Elektroverdampfer zur Abwehr von Moskitos. [1] Markeninhaberin war ursprünglich die Bayer AG. Im Jahre 2003 verkaufte sie Teile des Geschäfts mit Haushaltsinsektiziden an die US-amerikanische Firma S. C. Johnson & Son, darunter waren auch die Rechte an der Marke Baygon. Die insektiziden Wirkstoffe werden nach wie vor von Bayer geliefert.[2]

Wirkstoffe

Die Produkte der Baygon-Serie enthalten nach Angaben des Herstellers das Carbamat Propoxur sowie die Pyrethroide Cyfluthrin und Transfluthrin in unterschiedlichen Zusammensetzungen.[3] Baygon-Produkte enthielten früher auch den Wirkstoff Dichlorvos, den sie zumindest in Europa nicht mehr enthalten. [4] Wissenschaftler der Universität von Edinburgh haben im Jahre 2001 festgestellt, dass der Inhaltsstoff Propoxur bei ungeborenen Kindern Leukämie auslösen kann. [5]

Werbeslogan

Die Bayer AG veröffentlichte veröffentlichte 1996 für Baygon eine ganzseitige Anzeige in der größten Tageszeitung Guatemalas unter dem Titel „Der plötzliche Tod ist eine Spezialität aus Deutschland“. Aufgrund diverser Kritik zog die Bayer AG den Werbeslogan als „unglückliches Wortspiel“ zurück.[6]

Quellen

  1. http://www.baygon.com
  2. Finanzbericht der Bayer AG 2003 (pdf, 2 MB)
  3. Wirkstoffe laut Hersteller
  4. 26. September 2001, cbg, „Baygon“
  5. PAN Deutschland, 30.05.2001, „Insektenspray BAYGON kann Leukämie bei Kindern auslösen“
  6. nadir, Mai 2000, „Leverkusen: Der plötzliche Tod ist eine deutsche Spezialität!“
Wikipedia
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