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Basidienpilze

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Basidienpilze
Systematik
Klassifikation: Lebewesen
Domäne: Eukaryoten (Eucaryota)
Reich: Pilze (Fungi)
Abteilung: Basidienpilze
Wissenschaftlicher Name
Basidiomycota
Klassen

Im Reich der Pilze umfasst die Abteilung Basidienpilze (Basidiomycota) diejenige Gruppe von Pilzen, die ihre Sporen an Ständern, den so genannten Basidien bilden. Künftig wird sich wahrscheinlich das nachfolgende System etablieren, welches versucht, neuere genetische und molekularbiologische Ergebnisse zu berücksichtigen. Bild:Basidie-2.jpg

Die Basidienpilze enthalten auch Arten, die sich ausschließlich asexuell vermehren (Fungi imperfecti), als auch Arten mit zumindest zeitweis kokkoidalen, hefeartigen Lebensformen. Der allergrößte Teil der Basidienpilze zeichnet sich durch die Fähigkeit zur sexuellen Vermehrung aus. Eine Fruchtkörperbildung von makroskopischer Größe (Großpilze) ist die Regel.

Die gebildeten Basidiosporen sind nicht zur aktiven Fortbewegung fähig, sondern werden meist passiv durch Wind, Wasser und Tiere verbreitet.

Einige Basidienpilze sind begehrte Speisepilze, wie Steinpilz oder Pfifferling die sich nicht kultivieren lassen, da sie nur in Symbiose mit Bäumen oder anderen Pflanzen gedeihen können. Für andere essbare Arten wurden Kulturtechniken entwickelt, so dass Zuchtchampignon und Shiitake zu leicht erhältlichen Lebensmitteln wurden.

Wiederum andere Arten enthalten tödlich wirkende Gifte (Knollenblätterpilze und einige Haarschleierlinge). Wenige Arten sind als Krankheitserreger beim Menschen bedeutsam, während vor allem bei den Rost- und Brandpilzen bedeutende pflanzenpathogene Arten vorkommen.

Systematik

Die monophyletischen Basidienpilze werden gelegentlich mit den Schlauchpilzen (Ascomycota) in einer Abteilung oder Überabteilung Dikaryomycota vereinigt.

Die folgende Systematik ist weitestgehend angelehnt an das Dictionary of the Fungi (siehe unten bei "Literatur")

Abteilung: Basidienpilze (Basidiomycota)

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Basidienpilze – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Literatur

  • Ainsworth and Bisby's Dictionary of the Fungi, 9th Edition. Utrecht, The Netherlands, 2001. 624 Seiten, ISBN 085199377X
Wikipedia
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