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Bangladesch

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গণপ্রজাতন্ত্রী বাংলাদেশ

Ganaprajātantrī Bāṃlādeś
Volksrepublik Bangladesch

Bild:Flag of Bangladesh.svg

(Details) (Details)
Amtssprache Bengalisch
Hauptstadt Dhaka
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Iajuddin Ahmed
Regierungschef Fakhruddin Ahmed
Fläche 144.000 km²
Einwohnerzahl 147.365.352 (Juli 2006)
Bevölkerungsdichte 1023 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 391 US-$ (2005)
Währung Taka
Unabhängigkeit 1971 von Pakistan
Nationalhymne Amar Sonar Bangla
Nationalfeiertag 26. März
Zeitzone UTC +6
Kfz-Kennzeichen BD
Internet-TLD .bd
Telefonvorwahl +880

Bangladesch (Bengalisch: বাংলাদেশ, Bāṃlādeś

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bangladesch, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

) ist ein Staat in Südasien. Er grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Südosten an Myanmar und wird sonst von Indien umschlossen. Er nimmt den östlichen Teil der historischen Region Bengalen ein, der 1947 auf Grund der muslimischen Bevölkerungsmehrheit von Indien abgespalten und unter der Bezeichnung „Ostpakistan“ zum Bestandteil Pakistans wurde. 1971 erlangte Ostpakistan in Folge des Bangladesch-Kriegs unter dem Namen Bangladesch seine Unabhängigkeit. Bangladesch bedeutet in der Landessprache „Land der Bengalen“.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Bangladesch grenzt an die indischen Bundesstaaten Westbengalen, Assam, Meghalaya, Tripura und Mizoram (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen), sowie an Myanmar und den Golf von Bengalen (Teil des Indischen Ozeans). Die Gesamtlänge der Grenze beträgt 4.246 km, davon mit Myanmar 193 km und mit Indien 4.053 km. Die Küstenlänge beträgt 580 km.

Bild:Klima chittagong.png
Klimadiagramm Chittagong

Der größte Teil Bangladeschs wird vom Deltabereich der Flüsse Ganges und Brahmaputra gebildet; ein von vielen Wasserläufen durchzogenes ebenes Gebiet, das häufig von Überschwemmungen bedroht ist, da die großen Flüsse aufgrund der Abholzungen im Himalaya immer öfter große Wassermassen führen müssen. Die Hauptstadt Dhaka liegt nur sechs Meter über NN. Im Mündungsbereich des Ganges und Brahmaputra erstrecken sich über weite Teile entlang der Küste die Mangrovengebiete der Sundarbans. Aufgrund des flachen, breiten Küstenstreifens vor Bangladesch verlief sich auch die Wucht des Tsunamis in Folge des Erdbebens im Indischen Ozean 2004 fast vollständig vor der Küste.

Das Klima Bangladeschs ist tropisch mit zunehmenden Niederschlägen von West nach Ost. Bangladesch liegt im Einflussbereich des Südwest-Monsuns, so dass durchschnittlich 1.500 bis 2.250 mm Jahresniederschlagssumme erreicht werden. Im Osten, am Fuß der Tripura-Lushai-Berge, fallen 3.000 bis 4.000 mm (siehe Klimadiagramm Chittagong). Dort findet sich mit dem Mowdok Mual auch die höchste Erhebung Bangladeschs (1003 m). Mehr als die Hälfte der Jahresniederschläge entfällt auf die Monate Juni bis August. Im März/April und auch im Oktober kommt es häufig zu tropischen Wirbelstürmen über dem Golf von Bengalen, die oft katastrophale Folgen haben, da die damit verbundenen Fluten weite Teile des Landes überschwemmen. Aufgrund der Klimaerwärmung geht man davon aus, dass ein Drittel Bangladeschs am Ende des 21. Jahrhunderts unter Wasser stehen wird. [1] Die ursprüngliche Waldvegetation ist weitgehend vernichtet, die außerordentlich hohe Bevölkerungsdichte von 1.002 Einwohner/km² (die höchste aller Flächenländer) hat zu einer umfassenden Umwandlung in Ackerland geführt, auf dem überwiegend Reis angebaut wird.

Städte

Bild:Dhaka-crosji.jpg
Stadtzentrum von Dhaka

Die Hauptstadt Dhaka, vor Chittagong und Khulna die größte Stadt des Landes, hatte bei der Volkszählung am 22. Januar 2001 in der eigentlichen Stadt 5.378.023 Einwohner und in der Agglomeration 9.912.908. Heute schätzt man die Zahl der Bewohner auf etwa 14 Millionen. Fast die Hälfte von ihnen lebt in Elendsvierteln. Dhaka gehört als eine der am schnellsten wachsenden Städte weltweit zu den Megastädten.

Die größten Städte sind (Volkszählung 2001):

  1. Dhaka: 5.378.023 Einwohner
  2. Chittagong: 2.095.846 Einwohner
  3. Khulna: 773.216 Einwohner
  4. Rajshahi: 383.655 Einwohner
  5. Sylhet: 285.308 Einwohner

Siehe auch: Liste der Städte in Bangladesch

Bevölkerung

Bild:Bangladesh-demography.png
Bevölkerungsentwicklung x1000

Mit 147 Millionen Einwohnern (Stand: 2006) ist Bangladesch das siebtbevölkerungsreichste Land der Erde und mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als 1000 Menschen je Quadratkilometer auch der am dichtesten besiedelte Flächenstaat der Welt. Lediglich 26 Prozent der Einwohner leben in Städten. Die Bevölkerung stieg in den letzten 18 Jahren um ca. 25 Mio. Dies liegt unter anderem an der hohen Geburtenrate. Sie lag 2006 bei 2,98 Prozent, während die Sterberate 0,83 Prozent betrug. Die Bevölkerung nimmt jedes Jahr um etwa 2,1 Prozent zu, und die durchschnittliche Kinderzahl liegt bei 3,11.[2]

Ethnische Zusammensetzung und Sprachen

Im Gegensatz zu den anderen Staaten Südasiens ist Bangladesch ethnisch überaus einheitlich. Etwa 98 Prozent der Bevölkerung sind Bengalen mit Muttersprache Bengalisch. Unter der Mittel- und Oberschicht ist Englisch als Bildungssprache weit verbreitet. Zu den wenigen Minderheiten gehören die Bihari (1 Prozent), die auf Grund religiöser Konflikte in Folge der Teilung Britisch-Indiens bei dessen Unabhängigkeit aus Bihar in das damalige Ostpakistan kamen. Sie sprechen zumeist Urdu. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Stammesvölker, meist tibetobirmanischer Abstammung und Sprache, die in den Chittagong-Bergen im äußersten Südosten leben.

Religion

Der Großteil der Bevölkerung, 88 Prozent, bekennt sich zum Islam, gefolgt vom Hinduismus mit 10 Prozent und dem Buddhismus mit nur 1 Prozent. Dem Christentum gehören nur etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung an.

Geschichte

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Historische Karte von Ostbengalen und Assam (1907)
Bild:National mon bd.JPG
Das National Martyrs' Monument in Savar bei Dhaka erinnert an die Opfer des Unabhängigkeitskampfes

Bangladesch (Land der Bengalen, bangla = bengalisch + desh = Land) bildete bis 1947 einen Teil Britisch-Indiens. Nach der Teilung des Landes in einen mehrheitlich hinduistischen, säkularen Staat (Indien) und einen muslimischen Staat (Pakistan) wurde das ebenfalls überwiegend islamische Ost-Bengalen Pakistan zugeschlagen, von dem es geographisch durch Indien getrennt war. Trotz der gemeinsamen islamischen Religion trennten Westpakistan und Ostpakistan aber nicht nur sprachliche und kulturelle Verschiedenheiten. Der fruchtbare Osten erzielte mit seinen Jute- und Reisexporten Überschüsse, die fast ausschließlich dem Westflügel zugute kamen, wo sie wiederum vorrangig für das Militär ausgegeben wurden. Insbesondere im pakistanisch-indischen Kaschmirkrieg im Jahr 1965 wurde deutlich, dass einerseits Westpakistan keinerlei Anstrengungen zur militärischen Sicherung Ostpakistans unternahm, andererseits die Kaschmirfrage in Ostpakistan kaum auf Interesse stieß. Zudem waren Bengalen sowohl im Militär als auch in der Staatsverwaltung stark unterrepräsentiert. Scheich Mujibur Rahman, der charismatische Führer der ostpakistanischen Awami-Liga, forderte deshalb weitestgehende Autonomie für Bengalen (Ostpakistan). Nach dem Rücktritt von Präsident Mohammed Ayub Khan 1968 sah sein Nachfolger General Yahya Khan keine Alternative zur Ausschreibung der ersten freien Wahlen in Gesamtpakistan seit der Staatsgründung. Angesichts des Erdrutschsieges der Awami-Liga im Osten und der Bevölkerungsverhältnisse in beiden Landesteilen hätte dies zu einer ostbengalischen Regierung für den Gesamtstaat führen müssen, was in Westpakistan vor allem beim dortigen Wahlsieger Zulfikar Ali Bhutto und der westpakistanische Armee auf Widerstand stieß. Sie entschlossen sich zu einer blutigen Unterdrückung der separatistischen Bestrebung, die vor allem auf eine Eliminierung der bengalischen Eliten hinauslief. Nur einen Tag nach der Machtübernahme der Armee proklamierte Mujibur Rahman die Unabhängigkeit des Landes. Eine endgültige Entscheidung konnte aber erst durch ein Eingreifen Indiens in Ostpakistan, das sich für den Freiheitskampf der Bengalen stark gemacht hatte, herbeigeführt werden (3.16. Dezember 1971). Am 17. Dezember 1971 erlangte Ost-Pakistan schließlich auch völkerrechtlich die Unabhängigkeit, und gab sich den Namen Bangladesch. Nach Darstellung der Regierung von Bangladesch kostete der Unabhängigkeitskrieg drei Millionen Bangladescher das Leben und mehr als 20 Millionen Flüchtlinge flohen nach Indien. Viele Inder sehen die unermessliche Zahl an Flüchtlingen nach Nordostindien als eigentlichen Grund für das indische Eingreifen in den Konflikt. Ab dem Frühjahr 1972 wurde Bangladesch sukzessive von der Mehrheit der Staatengemeinschaft anerkannt.

Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus verdient es, in dem Zusammenhang als Mitbegründer des unabhängigen Staates Bangladesch genannt zu werden. Er ist einer der geistigen Väter. Er hat als die treibende Kraft zusammen mit Freunden, Texte für die Weltöffentlichkeit verfasst und Demonstrationen organisiert, immer in dem Bewusstsein, es für die hungerleidenden Menschen in seinem Land zu tun. (Nachzulesen in: Muhammad Yunus, Grameen, Eine Bank für die Armen der Welt, Bergisch Gladbach 1998)

Nach seiner Unabhängigkeit wurde Bangladesch eine parlamentarische Demokratie mit Mujib als Premierminister. 1973 gewann die Awami-Liga die absolute Mehrheit. 1973, 1974 und Anfang 1975 traten landesweit Hungersnöte auf. Mujib führte ein Ein-Parteien-Regime ein und benannte die Awami-Liga in BAKSAL um. Am 15. August 1975 wurden Mujib und seine Familie bei einem Militärputsch umgebracht. In den nächsten 3 Monaten folgten eine Reihe von Putschen und Gegenputschen. Bis General Ziaur Rahman an die Macht kam. Er führte wieder ein Mehr-Parteien-System ein und gründete die BNP (Bangladesh Nationalist Party/Bengalische Nationalpartei). Zia wurde 1981 von Militärs umgebracht. Etwas später kam General Hossain Mohammad Ershad in einem unblutigen Staatsstreich an die Macht. Er regierte bis zu einem Volksaufstand 1990. Seit dem Zeitpunkt ist Bangladesch zur parlamentarischen Demokratie zurück gekehrt. Zias Witwe Khaleda Zia errang mit der BNP 1991 und 2001 Wahlsiege und war von 1991 bis 1996 und von 2001 Regierungschefin. Von 1996 bis 2001 war Hasina Wajed, eine überlebende Tochter von Mujib und Führerin der Awami-Liga, Regierungschefin.

Bangladesch leidet an ausufernder Korruption, Unordnung und politischer Gewalt. In jüngster Vergangenheit macht Bangladesch wegen einer umstrittenen Parlamentswahl von sich reden, die im Januar 2007 stattfinden soll. Anfang Januar kam es zu so schweren Unruhen unter Führung der oppositionellen Awami-Liga, dass Staatspräsident Iajuddin Ahmed am 11. Februar den Ausnahmezustand über das Land verhängen musste.[3] Eine Übergangsregierung unter dem Ökonomen Fakhruddin Ahmed hat die Amtsgeschäfte seither übernommen. Ein neuer Wahltermin wurde bisher noch nicht festgesetzt. Aus Regierungskreisen hieß es, dass die Übergangsregierung zunächst Reformen durchführen will, um freie und faire Wahlen zu garantieren. Außerdem wolle man die Korruption bekämpfen. Seit dem 11. Februar wurden in ganz Bangladesch fast 100.000 Menschen verhaftet.[4] Unter den Verhafteten auch viele Spitzenpolitiker wie der Sohn der ehemaligen Premierministerin Khaleda Zia (BNP). Er gilt als einer der korruptesten Politiker des Landes.

Politik

Republik seit 1991; Verfassung von 1972 (im Commonwealth), letzte Änderung 1996; Parlament (Jatiya Sangsad Bhaban, dt. „Haus der Nationalversammlung“) mit 330 Mitgliedern, davon 300 direkt gewählt, 30 für Frauen reserviert; Wahl alle 5 Jahre; Wahl des Staatsoberhauptes durch Parlament alle 5 J. (einmalige Wiederwahl); Wahlrecht ab 18 J.

  • Verwaltung: 6 Provinzen mit 64 Bezirken
  • Staatsoberhaupt: Iajuddin Ahmed (BNP), seit 6. September 2002
  • Regierungschef: Fakhruddin Ahmed, seit 12. Januar 2007
  • Äußeres: Morshed Khan, seit 16. November 2001
  • Parteien: Wahlen zum Parlament vom 1. Oktober 2001: Bangladesh National Party/BNP 193 von 300 Sitzen (1996: 116), Awami League/AL 62 (146), Jamaat-e-Islami 17 (3), Jatiya Dal/Ershad 14 (32), Jatiya Dal/Naziur 4 (-), Sonstige 4 (2), Unabhängige 6 (1) -
  • Unabhängigkeit: Proklamation 26. März 1971, endgültig 17. Dezember 1971 (ehem. Teil von Britisch-Indien; ab 1947 Teil von Pakistan)
  • Nationalfeiertag: 26. März

Seit sechs Jahren baut Indien an einem mit Stacheldraht gesicherten Grenzwall, welcher die 4000 km lange Grenze gegen illegale Migration aus Bangladesh abriegeln soll. In Indien leben schätzungsweise 20 Millionen Bangladescher.

Verwaltungsgliederung

Bild:Bangladesh divisions english.png
Verwaltungseinheiten Bangladeschs

Bangladesch gliedert sich in sechs Verwaltungseinheiten (Divisions), die nach deren Hauptstadt benannt wurden. Diese wiederum unterteilen sich in 64 Bezirke (Districts). Die Divisions sind:

Wirtschaft

Mit einem BIP pro Kopf von 360 US-Dollar im Jahr 2003 gehört Bangladesch zu den ärmsten Ländern der Erde. Beim HDI nimmt es Rang 139 von 175 erfassten Ländern ein. Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß, arbeiten doch 56 % aller Erwerbstätigen in ihr; der Beitrag zum BIP beläuft sich aber nur auf 23 %, während die Industrie 25 % und der Dienstleistungssektor 52 % erwirtschaften. Bangladeschs Wirtschaft ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen ärmeren Staaten, auf solidem Wachstumskurs, in den letzten Jahren bewegte sich das Wirtschaftswachstum bei 5 %. 2005 erreichte es sogar 6,2 %. Die international operierende Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines gehört zu 100 % dem Staat.

Außenhandelsbilanz

Im Jahr 2000 wurden für 8,403 Milliarden US-Dollar Waren importiert und für 5,762 Milliarden US-Dollar exportiert, so dass die Außenhandelsbilanz einen negativen Saldo von 2,641 Milliarden US-Dollar aufwies. Hauptexportgut sind mit einem Anteil von über 75 % Textilien.

Korruption

Ein großes Problem des Staates ist der hohe Grad an Korruption. Bangladesch belegt den letzten Platz in der von Transparency International veröffentlichen Statistik.

Wirtschaftskennzahlen

Die wichtigen Wirtschaftskennzahlen Bruttoinlandsprodukt, Inflation, Haushaltssaldo und Außenhandel entwickelten sich in den letzten Jahren folgendermaßen:

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), real
in % gegenüber dem Vorjahr
Jahr 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung in % gg. Vj. 5,4 5,2 4,9 5,9 5,2 4,9 5,4 5,4 ~ 5,5 ~ 6
Quelle: bfai [5] ~ = geschätzt
Entwicklung des BIP (nominal)
absolut (in Mrd. US$) je Einwohner (in Tsd. US$)
Jahr 2003 2004 2005 Jahr 2003 2004 2005
BIP in Mrd. US$ 53 56 62 BIP je Einw. (in Tsd. US$) 0,36 0,38 0,41
Quelle: bfai [6]
Entwicklung der Inflationsrate Entwicklung des Haushaltssaldos
in % gegenüber dem Vorjahr in % des BIP
("minus" bedeutet Defizit im Staatshaushalt)
Jahr 2003 2004 2005 2006 Jahr 2002 2003 2004 2005
Inflationsrate 5,4 6,1 ~ 5,7 ~ 4,5 Haushaltssaldo -4,7 -3,4 -3,2 -4,2
Quelle: bfai [7] ~ = geschätzt
Entwicklung des Außenhandels
in Mrd. US$ und seine Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
2003 2004 2005
Mrd. US$  % gg. Vj. Mrd. US$  % gg. Vj. Mrd. US$  % gg. Vj.
Einfuhr 8,7 13 9,8 13 11,6 18
Ausfuhr 6,5 10 7,5 15 7,8 4
Saldo -2,2 -2,3 -3,8
Quelle: bfai [8]

Infrastruktur

Die Infrastruktur Bangladeschs ist in einem unsoliden Zustand, u.a. durch häufige und starke Überschwemmungen während der Monsunzeit. Das Straßennetz hat eine Länge von 222.990 Kilometern, davon sind 15,7 Prozent (35.038 Kilometer) befestigt. Das Schienennetz des Staates umfasst 2706 Kilometer (Stand: 1995). Es gibt drei internationale Flughäfen (Dhaka, Chittagong und Sylhet) und zwei Seehäfen (Chittagong, Mongla).

Weblinks

wikt:
Wiktionary
Wiktionary: Bangladesch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

Quellen

  1. http://www.project-syndicate.org/commentary/stiglitz77/German
  2. CIA World Factbook: Bangladesh
  3. http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6291208_REF3,00.html
  4. The Daily Star, 14.3.2007
  5. Entwicklung des BIP von Bangladesch bfai, 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  6. Entwicklung des BIP von Bangladesch (absolut): bfai 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  7. Entwicklung der Inflationsrate von Bangladesch: bfai 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  8. Entwicklung des Außenhandels von Bangladesch: bfai 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
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Koordinaten: 24° 1' N, 89° 52' O

bpy:বাংলাদেশhsb:Bangladešlij:Bangladeshnov:Bangladeshpms:Bangladesh

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