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Band (Anatomie)
Aus Kefk.
Bänder oder Ligamente (lat. Ligamenta, Singular Ligamentum) sind dehnbare, faserartige Bindegewebsstränge, die bewegliche Teile des Knochenskeletts flexibel verbinden, aber die Beweglichkeit auf ein funktionell sinnvolles Maß einschränken. Bänder verbinden Knochen mit Knochen, wogegen Sehnen Knochen mit Muskeln verbinden. Bänder bestehen im Wesentlichen aus Collagen.
Werden Bänder über ihr natürliches Maß hinaus gedehnt (z. B. bei Umknicken eines Gelenks), kann es zu Bänderdehnungen oder Bänderrissen kommen.
In der Biologie wird die Verbindung der beiden Schalenteile bei Muscheln auch als Ligament oder Schlossband bezeichnet.
Beispiele
- Ligamentum arteriosum
- Ligamentum carpi transversum
- Ligamentum coronarium
- Ligamentum falciforme hepatis
- Ligamentum flavum
- Ligamentum hepatoduodenale
- Ligamentum hepatogastricum
- Ligamentum inguinale
- Ligamentum longitudinale anterius
- Ligamentum longitudinale posterius
- Ligamentum nuchae
- Ligamentum patellae
- Ligamentum supraspinale
- Ligamentum teres hepatis
- Ligamentum teres uteri
- Ligamentum triangulare dextrum
- Ligamentum triangulare sinistrum
Siehe auch
- Kreuzbandriss (cruciate ligament rupture)
- Kontrakturen
Weblinks
| Wiktionary: Band – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
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