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Balanophoraceae
Aus Kefk.
| Balanophoraceae | ||||||||||
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| Bild:Seybalium+Balanophora sp vMH369.jpg Zwei Pflanzen aus dieser Familie: Links Seybalium fungiforme, rechts Balanophora hildenbrandtii | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Balanophoraceae | ||||||||||
| Rich. |
Balanophoraceae ist eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Sandelholzartigen (Santalales) mit etwa 50 Arten in 17 Gattungen. Die meisten Arten kommen in tropischen Ländern vor.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Die zur Familie zählenden Pflanzen-Arten sind fleischige, parasitisch lebende krautige Pflanzen, denen die Laubblätter fehlen. Die Blätter sind zu Schuppen reduziert. Da sie auch sonst kein Chlorophyll besitzen erscheinen sie nicht in Grün, sondern ähneln eher Pilzen. Unter der Erde sind sie durch einen Strang mit einer Wirtspflanze verbunden. Wurzeln fehlen. Vom Rhizom ragen nackte oder schuppige Stängel nach oben. Sie sind eingeschlechtig, monözisch oder diözisch. Die kleinen, eingeschlechtlichen Blüten sind zu mehreren in kopfigen-, kolben- oder traubenförmigen Blütenständen angeordnet. Die männlichen Blüten haben keine bis acht Blütenhüllblätter und gleichviele Staubblätter wie Blütenhüllblätter, wenn keine Blütenhüllblätter vorhanden sind dann sind ein bis zwei Staubblätter vorhanden. Die weiblichen Blüten haben keine Blütenhüllblätter und nur zwei bis fünf Fruchtblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig.
Nutzung
Die Blütenkolben einer Art, die in Peru vorkommt, werden gekocht oder geröstet gegessen. Andere Arten sind so reich an einer wachsähnlichen Substanz, dass sie zur Beleuchtung verwendet werden. Die Knollen einer auf Java vorkommenden Art werden zu einer Paste zerstoßen. Mit dieser Paste werden Bambusstäbe bestrichen, die nach dem Trocknen als Fackeln eingesetzt werden. Auf dieselbe Weise wird eine andere Art dieser Familie in Kolumbien genutzt.
Systematik
In der Familie Balanophoraceae gibt es 17 Gattungen und 50 Arten (mit Heimat):
- Balanophora: 15 Arten in den Tropen der Alten Welt.
- Chlamydophytum: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- C. aphyllum: im tropischen Afrika.
- Corynaea: Ein bis zwei Arten in neotropischen Bergwäldern.
- Dactylanthus: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- D. taylori: in Neuseeland.
- Ditepalanthus: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- D. afzelii: auf Madagaskar.
- Exorhopala: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- E. ruficeps: auf der Malaysischen Halbinsel.
- Hachettea: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- H. autro-caledonica: aus Neukaledonien.
- Helosis: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- H. cayennensis: in der Neotropis.
- Langsdorffia: Mit drei Arten auf Madagaskar, Neuguinea und in der Neotropis.
- Lathrophytum: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- L. peckolti: in Brasilien (nur Provinz Rio de Janero).
- Lophophytum: Mit drei Arten in der Neotropis.
- Mystropetalon: Mit nur zwei Arten in der Capensis.
- Ombrophytum: Mit vier Arten in Südamerika und Galapagos.
- Rhopalocnemis: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- R. phalloides: im Indomalaysischen Raum.
- Sarcophyte: Mit nur zwei Arten in Afrika südlich der Sahara.
- Scybalium: Mit vier Arten in der Neotropis.
- Thonningia: Es ist eine monotypische Gattung mit der einzigen Art:
- T. sanguinea: im tropischen Afrika.
Weblinks
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