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Baker-Campbell-Hausdorff-Formel

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In der Mathematik ist die Baker-Campbell-Hausdorff-Formel eine Gleichung, die ein Vertauschungsgesetz für bestimmte lineare Operatoren angibt.

Vorbereitende Definitionen

Ist A ein linearer Operator eines Banachraumes in sich, dann kann man das Exponential dieses Operators so definieren:

e^A = \sum_{k=0}^\infty \frac{1}{k!} A^k

Dabei bedeutet die Multiplikation eine Hintereinanderausführung und die Addition eine punktweise Addition der beteiligten Operatoren. Der Kommutator (auch Lie-Klammer) zweier linearer Operatoren A und B ist definiert als

[A,B]: = ABBA

Er ist wieder ein linearer Operator.

Die Formel

Aus der Definition folgt die sogenannte Baker-Campbell-Hausdorff-Formel

e^A B e^{-A} = \sum_{m=0}^\infty \frac{1}{m!} [A,B]_{m}

mit [A,B]m = [A,[A,B]m − 1] und [A,B]0 = B.

Falls [A,[A,B]] = 0 und [B,[B,A]] = 0 gilt (d. h. jeder dieser beiden Kommutatoren ergibt die Nullfunktion), dann gelten die Formeln

eAeB = eBeAe[A,B]
eA + B = eAeBe − [A,B] / 2.

Auch diese beiden Formeln werden jeweils als Baker-Campbell-Hausdorff-Formel bezeichnet.

Es gibt weitere Formeln für Zusammenhänge zwischen den Exponentialen zweier Operatoren, die oft ebenso als Baker-Campbell-Hausdorff-Formel bezeichnet werden.

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