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Bailey-Brücke

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Eine Bailey-Brücke in Frankreich um 1970
Eine Bailey-Brücke in Frankreich um 1970

Die Bailey-Brücke ist eine transportable, aus vormontierten Einzelbauteilen zusammensetzbare, Not- oder Behelfsbrücke. Sie wird auch als Brückengerät oder als Pionierbrückengerät bezeichnet. Die ursprüngliche Entwicklung wurde in Deutschland gemacht, die wesentliche Weiterentwicklung fand dann aber in Großbritannien statt. Donald Coleman Bailey, ein Armeeangestellter, der Modellbrücken zu seinem Hobby hatte, schlug diese Konstruktionsweise seinen Vorgesetzten vor. Die ersten Brücken waren 1944 einsatzbereit.

Inhaltsverzeichnis

Verwendung

Bailey-Brücken sind mit relativ wenig Aufwand aufbaubar und werden daher nicht nur von Militärs weltweit eingesetzt, auch große Rettungsorganisationen verwenden Bailey-Brücken. So hat die Fachgruppe Brückenbau des THW neben der Bailey-Brücke auch die D-Brücke im Einsatz.

Historisch

Im Zweiten Weltkrieg kamen Bailey-Brücken beispielsweise in folgenden Fällen zum Einsatz:

Bailey-Brücken in neuerer Zeit:

  • Behelfsbrücke in Mostar als Ersatz für die später wieder aufgebaute Stari Most.

Technik

Die Einzelbauteile haben im Schnitt ein maximales Gewicht von etwa 300 kg und können auch auf kleineren Fahrzeugen transportiert werden. In den USA gibt es drei Army-Normgrößen für Bailey-Brücken, genannt M1, M2 und M3.


Bailey-Brücken sind heute technisch überholt, es kommen aber eine Reihe anderer Brückengeräte zum Einsatz, etwa die Z-Brücke oder das Brückengerät SBG 66.

Weblinks

  1. [1]

Private belgische Website zum Bailey-System

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