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Bahnstrecke Wilhelmshaven–Osnabrück

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Teilstrecke Osnabrück–Oldenburg

<tr><td valign="top">Kursbuchstrecke:</td><td>392</td></tr><tr><td valign="top">Streckennummer:</td><td>1502</td></tr>

Bild:BSicon STR.svg Bahnstrecke Bad Bentheim–Minden
Bild:BSicon TurmBHFu.svg 0,0 Osnabrück Hbf
Bild:BSicon BHF.svg 1,4 Osnabrück Hasetor
Bild:BSicon ABZlf.svg nach Rheine
Bild:BSicon eBHF.svg 5,1 Osnabrück-Eversburg
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Bild:BSicon ABZlf.svg Tecklenburger Nordbahn (Museumsbahn)
Bild:BSicon eGRENZE.svg Landesgrenze Niedersachsen / NRW
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Bild:BSicon BHF.svg 11,0 Halen
Bild:BSicon eGRENZE.svg Landesgrenze NRW / Niedersachsen
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Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Mittellandkanal
Bild:BSicon HST.svg 16,8 Achmer
Bild:BSicon BHF.svg 20,5 Bramsche
Bild:BSicon HST.svg 23,7 Hesepe
Bild:BSicon ABZrf.svg Bahnstrecke nach Vechta
Bild:BSicon eBHF.svg 30,8 Alfhausen
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Bild:BSicon BHF.svg 36,3 Bersenbrück
Bild:BSicon eHST.svg 41,9 Langen (Kr Bersenbrück)
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Bild:BSicon eHST.svg 45,5 Badbergen
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Bild:BSicon eABZrg.svg ehemalige Bahnstrecke Rheine–Quakenbrück
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Bild:BSicon BHF.svg 50,4 Quakenbrück
Bild:BSicon eHST.svg 53,1 Brokstreek
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Bild:BSicon BHF.svg 56,5 Essen (Oldb)
Bild:BSicon eHST.svg 63,9 Hemmelte
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Bild:BSicon eHST.svg 67,7 Nutteln (Oldb)
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Bild:BSicon BHF.svg 71,9 Cloppenburg
Bild:BSicon eHST.svg 78,0 Höltinghausen
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Bild:BSicon BHF.svg 84,3 Ahlhorn
Bild:BSicon BHF.svg 89,7 Großenkneten
Bild:BSicon BHF.svg 95,1 Huntlosen
Bild:BSicon BHF.svg 102,5 Sandkrug
Bild:BSicon eBHF.svg 110,7 Oldenburg-Osternburg
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Bild:BSicon ABZlg.svg von Bremen
Bild:BSicon BHF.svg 113,1 Oldenburg (Oldb) Hbf
Bild:BSicon STR.svg weiter nach Wilhelmshaven

Die Bahnstrecke Wilhelmshaven–Osnabrück ist eine nicht elektrifizierte Regionalverkehrsstrecke im Nordwesten Niedersachsens. Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung von der Hafenstadt Wilhelmshaven über Oldenburg (Oldb) nach Osnabrück.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

Drei Teilstrecken bilden die Gesamtverbindung Wilhelmshaven–Osnabrück. Nördlich von Oldenburg ist die Strecke 1522 Oldenburg–Wilhelmshaven mit Ausnahme zweier Abschnitte doppelgleisig ausgebaut und für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Südlich Oldenburgs ist die Strecke Oldenburg – Osnabrück-Eversburg mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Bramsche und Achmer durchgehend eingleisig und kann überwiegend mit 120 km/h befahren werden. Zwischen dem Abzweigbahnhof Eversburg und Osnabrück Hbf benutzen die Züge einen kurzen Abschnitt der zweigleisigen elektrifizierten Bahnstrecke Bad Bentheim–Minden (KBS 375).

Geschichte

Die Strecke wurde als Oldenburger Südbahn von der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) in den Jahren 1870–1876 gebaut. Das Eröffnung des ersten Teilstücks Oldenburg–Quakenbrück erfolgte am 15. Oktober 1875. Das damals über preußisches Gebiet führende Teilstück bis Osnabrück-Eversburg war knapp ein Jahr später am 30.06.1876 fertiggestellt. Die offizielle Inbetriebnahme der Strecke geschah am 15.11.1876. Die Zuständigkeit für die Strecke wurde im Jahre 1918 von der Reichsbahndirektion Oldenburg übernommen, in diesem Jahr erfolgte die Auflösung der GOE-Gesellschaft.

Im November 2000 wurde der Personennahverkehr von der NordWestBahn übernommen, der Vertrag dazu wurde Anfang 2005 freihändig um zwölf Jahre verlängert [1]. Die Strecke verblieb im Eigentum der Deutschen Bahn.

Bis Dezember 2002 befuhr eine InterRegio-Linie der Fernverkehrssparte der Deutschen Bahn aus Richtung Leipzig/Berlin den Nordabschnitt Oldenburg–Wilhelmshaven. Heute erfolgt die Bedienung ausschließlich durch Regionalbahnen. Die Fahrgastzahlen sind seit 2000 um mehr als 50 Prozent angestiegen. Als Grund hierfür gelten: ein verläßlicher Taktfahrplan, bessere Anschlussverbindungen und der Einsatz komfortabler Triebwagen [1].

Angebot

Bild:NordWestBahn2.jpg
Triebwagen der NordWestBahn

Die Strecke wird im Stundentakt mit Diesel-Triebzügen der Typen Desiro und Lint 41 bedient, die je nach Verkehrsaufkommen gekuppelt in Mehrfachtraktion eingesetzt werden. Der größte Teil der Fahrzeuge befindet sich im Eigentum des Landes und wurde dem Verkehrsunternehmen von der LNVG zur Verfügung gestellt. Die Deutsche Bahn setzte bis 2000 Dieseltriebwagen der Baureihe 624 ein.

Anbindungen an Fernverkehrszüge (ICE/IC) sowie an Regionalzüge aus früheren Fernverkehrsverbindungen (IR) bestehen seit der Einstellung des Fernverkehrs nach Wilhelmshaven in Oldenburg und Bremen. Die LNVG bestellt seit Anfang 2003 Regionalzüge für diese Verbindungen, deren Fahrzeiten den früheren Fernverkehrszügen vergleichbar sind. Allerdings sind teils lange Anschlusszeiten von oft 45 Minuten in Kauf zu nehmen.

Tarif

Die Züge können im Rahmen eines Anerkennungsvertrages zwischen Deutscher Bahn und NordWestBahn mit bundesweit erhältlichen Fahrkarten benutzt werden. Zwischen Rastede und Ahlhorn gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen. Zwischen Halen und Osnabrück Hbf wird außerdem der „Münsterland-Tarif“ der Verkehrsgemeinschaft Münsterland anerkannt.

Aussichten

Der Aufbau des JadeWeserPorts wird möglicherweise das Aufkommen an Güterzügen erheblich steigern, so dass die Absicht besteht, die beiden zusammen 13 Kilometer langen eingleisig zurückgebauten Abschnitte Rastede – Hahn (Oldb) und JaderbergVarel der Strecke 1522 wieder mit einem zweiten Gleis zu versehen. Zusätzlich soll die Strecke, wie seit mindestens einem Jahrzehnt gefordert, elektrifiziert werden, obgleich die dieselgetriebenen Regionalverkehrszüge dies nicht ausnutzen könnten.

Im August 2006 wurde vom Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, eine Zusage an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff über die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der gesamten Strecke bis zum Jahr 2010 gemacht[1]. Über eine von Anwohnern geforderte Bahn-Umgehungstrasse für den Ort Sande wurde hingegen bislang nichts bekannt.

Quellen

Fußnoten


Weblinks

Wikipedia
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