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Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal

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Karte des Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal
Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal
Strecke 2713
Bild:Bahnhof Sprockhoevel01.jpg

Der ehemalige Bahnhof von Sprockhövel

Bild:BSicon SBHF.svg 23,3 Hattingen (Ruhr)
Bild:BSicon xABZlf.svg nach Hattingen (Ruhr) Mitte
Bild:BSicon exTUNNEL1.svg 19,8 Schulenburgtunnel 195 m


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Bild:BSicon exBHF.svg 18,0 Bredenscheid


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Bild:BSicon exBHF.svg 13,8 Sprockhövel


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Bild:BSicon exABZrg.svg 10,7 Kleinbahn Bossel–Blankenstein


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Bild:BSicon exBHF.svg 10,3 Bossel


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Bild:BSicon exABZrg.svg 8,3 nach Silschede


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Bild:BSicon exBHF.svg 7,7 Schee


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Bild:BSicon exTUNNEL1.svg
6,8
6,1


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Scheetunnel 722 m


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Bild:BSicon exHST.svg 5,1 Wuppertal-Nächstebreck


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Bild:BSicon exABZrg.svg nach Schwelm-Loh


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Bild:BSicon exBHF.svg 0,0 Wuppertal-Wichlinghausen


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Bild:BSicon exABZlf.svg nach Wuppertal-Langerfeld


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Bild:BSicon exSTR.svg nach Wuppertal-Loh


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Bild:Schulenburgtunnel Hattingen01.jpg
Der 195 Meter lange Schulenbergtunnel der Eisenbahnstrecke Hattingen-Wuppertal
Bild:Nächstebreck2.jpg
Der ehemalige Haltepunkt in Wuppertal-Nächstebreck

Die Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal war eine Eisenbahnstrecke von der mittlere Ruhrtalbahn in Hattingen nach Wuppertal-Wichlinghausen, wo sie Anschluss an die Wuppertaler Nordbahn und die Hauptstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (BME) fand.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die circa 20 km lange Strecke wurde noch von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft geplant, jedoch am 20. Mai 1884 von der Preußischen Staatseisenbahn fertiggestellt. Die Strecke war vor allem für den Güterverkehr konzipiert, wobei in erster Linie die südlich der Ruhr im Bergbau abgebauten Steinkohlen auf den Bahnhöfen der Strecke verladen wurden. Betriebsschwerpunkt war im wesentlichen der Bahnhof Sprockhövel mit dem Anschlussgleis zur Zeche Alte Haase. Hinzu kam der Bahnhof Sprockhövel-Bossel, in den die Strecke der Kleinbahn Bossel–Blankenstein mündete. Ab dem Bahnhof Schee führte eine Stichbahn nach Silschede, die ebenfalls als Kohleabfuhrstrecke diente.

Streckenführung und Kunstbauwerke

Die Strecke überwand auf einer Entfernung von etwa 15 Kilometern einen Höhenunterschied von 180 Metern. Der niedrigste Punkt lag bei 70 Metern über Normalnull am Bahnhof von Hattingen, der höchste Punkt bei 250 Metern beim Bahnhof Schee. Der Abstieg nach Wuppertal-Wichlinghausen erfolgte über eine Kehren innerhalb des Stadtgebietes. Sie besaß insgesamt zwei Eisenbahntunnel und mehrere kleinere Viadukte. Der 195 Meter lange Schulenburg-Tunnel befindet sich bei Hattingen, der 721 Meter lange Schee-Tunnel an der Stadtgrenze von Sprockhövel nach Wuppertal. Dieser Tunnel erhielt 1905 eine zweite parallele Röhre. Er diente im Zweiten Weltkrieg unter dem Namen „Kauz“ als U-Verlagerung. Eine weitere Besonderheit der Strecke ist ein Tunnel einer ehemaligen Pferdebahn, der sie oberhalb von Hattingen-Bredenscheid unterquert.

Stilllegung

Die Eisenbahnstrecke Hattingen-Wuppertal wurde 1984 für den Gesamtverkehr stillgelegt. Zunächst war eine Aufrechterhaltung bzw. Reaktivierung des Personenverkehrs durch eine Einbindung in das S-Bahnnetz vorgesehen. Dies scheiterte jedoch einerseits an der dafür notwendigen Elektrifizierung der Strecke, da im Bereich der beiden Tunnel eine Profilerhöhung zu große Kosten verursacht hätte. Andererseits befürchtete man aufgrund der relativ hohen Anzahl an Kunstbauten einen zu hohen Streckenunterhalt. Nach Einstellung des Regelbetriebes wurde die Strecke bis 1988 sporadisch von Musuemszügen befahren. In den Jahren 1991 und 1992 wurde der Gleiskörper entfernt und die Strecke vollständig abgebaut.

Heutige Nutzung

Auf der Trasse verläuft heute mit Ausnahme der Tunnelabschnitte ein Radweg, der mit einer Steigung von maximal zwei Prozent durch das Sprockhöveler Hügelland sehr angenehm zu befahren ist. Allerdings stört die hohe Anzahl der Umlaufgitter. Die Einbeziehung des für den Radverkehr sehr günstig gelegenen Schulenbergtunnels in den Radweg ist geplant, da sich bei Benutzung dieses Tunnels ein unnötiger Anstieg für den Radfahrer einsparen lässt. Von den weiteren Bauwerken sind noch die Bahnhöfe von Sprockhövel, Bossel und Schee erhalten. Die Stichbahn nach Silschede ist ebenfalls teilweise als Radweg ausgebaut.

Weblink

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