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Bahnstrecke Bischofswerda–Zittau

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Bahnstrecke Bischofswerda-Zittau

<tr><td valign="top">Kursbuchstrecke:</td><td>235</td></tr><tr><td valign="top">Streckennummer:</td><td>6214, 6215, 6216, 6217</td></tr><tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>63,84 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1.435 mm</td></tr><tr><td valign="top">Höchstgeschwindigkeit:</td><td>120 km/h</td></tr>

Bild:BSicon STR.svgBild:BSicon .svg von Dresden (Sächsisch-Schlesische Eisenbahn)
Bild:BSicon BHF.svgBild:BSicon .svg 9,43 Bischofswerda
Bild:BSicon ABZlf.svgBild:BSicon .svg nach Görlitz
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 5,86 Schmölln OL
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 3,85 Putzkau
Bild:BSicon BRÜCKE.svgBild:BSicon .svg Wesenitztalviadukt Putzkau
Bild:BSicon ABZlg.svgBild:BSicon .svg von Bad Schandau (Bahnstrecke Bautzen–Bad Schandau)
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bahnstrecke_Bischofswerda%E2%80%93Zittau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Neukirch (Lausitz) West bis 1888 Niederneukirch
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 19,34 Neukirch (Lausitz) Ost bis 1888 Oberneukirch
Bild:BSicon BRÜCKE.svgBild:BSicon .svg Wesenitzbrücke
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Wilthen
Bild:BSicon ABZlf.svgBild:BSicon .svg nach Bautzen (Bahnstrecke Bautzen–Bad Schandau
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 30,160 Schirgiswalde-Kirschau bis 1928 Schirgiswalde
Bild:BSicon BRÜCKE.svgBild:BSicon .svg Viadukt Schirgiswalde
Bild:BSicon BHF.svgBild:BSicon .svg 27,15 Sohland
Bild:BSicon BRÜCKE.svgBild:BSicon .svg Viadukt Sohland
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 22,93 Taubenheim (Spree)
Bild:BSicon eABZlf.svgBild:BSicon .svg Schmalspurbahn nach Dürrhennersdorf
Bild:BSicon GRENZE.svgBild:BSicon .svg Staatsgrenze Deutschland–Tschechien
Bild:BSicon GRENZE.svgBild:BSicon .svg Staatsgrenze Tschechien–Deutschland
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 19,44 Neusalza-Spremberg
Bild:BSicon ABZrg.svgBild:BSicon .svg von Löbau (Bahnstrecke Ebersbach–Löbau)
Bild:BSicon BHF.svgBild:BSicon .svg 13,44 Ebersbach (Sachs.)
Bild:BSicon ABZrf.svgBild:BSicon .svg nach Rumburk (Bahnstrecke Bakov–Jiříkov/Ebersbach)
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 9,92 Neugersdorf bis 1899 Alt-Neugersdorf
Bild:BSicon BHF.svgBild:BSicon .svg 6,65 Eibau
Bild:BSicon ABZrf.svgBild:BSicon .svg Mandaubahn nach Varnsdorf–Mittelherwigsdorf
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg 2,44 Oberoderwitz Oberdorf
Bild:BSicon eABZrg.svgBild:BSicon .svg von Löbau (Löbau-Zittauer Eisenbahn)
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Oberoderwitz
Bild:BSicon HST.svgBild:BSicon .svg Niederoderwitz bis 1910 Mitteloderwitz
Bild:BSicon BRÜCKE.svgBild:BSicon .svg Mandauviadukt Mittelherwigsdorf
Bild:BSicon ABZlg.svgBild:BSicon .svg Mandaubahn von Eibau–Varnsdorf
Bild:BSicon BHF.svgBild:BSicon .svg 32,70 Mittelherwigsdorf (Keilbahnhof) bis 1927 Scheibe
Bild:BSicon BHF.svgBild:BSicon .svg 26,75 Zittau
Bild:BSicon ABZlf.svgBild:BSicon .svg Neißetalbahn nach Görlitz
Bild:BSicon ABZlf.svgBild:BSicon STRlg.svg Zittauer Schmalspurbahn
Bild:BSicon KRZo.svgBild:BSicon xABZrf.svg nach Oybin/Jonsdorf und Hermsdorf
Bild:BSicon BRÜCKE+GRENZE.svgBild:BSicon .svg 24,53 Neißebrücke (Staatsgrenze Deutschland–Polen)
Bild:BSicon eGRENZE.svgBild:BSicon .svg DB/PKP
Bild:BSicon STR.svgBild:BSicon .svg nach Liberec (Zittau-Reichenberger Eisenbahn)

Die Bahnstrecke Bischofswerda–Zittau ist eine wichtige Hauptbahnstrecke im Osten von Sachsen, welche in Bischofswerda von der Sächsisch-Schlesischen Eisenbahn abzweigt und über Zittau die Verbindung mit dem tschechischen Liberec (Reichenberg) herstellt. Sie ist heute Teil des Regionalnetzes Ostsachsen der Deutschen Bahn.


Inhaltsverzeichnis

Verkehr

Bild:Viadukt Putzkau.jpg
Regionalbahn nach Zittau auf dem Putzkauer Viadukt mit Blick zum Valtenberg

Die nicht elektrifizierte und heute größtenteils eingleisige Strecke dient fast ausschließlich den jeweils im 2-Stunden-Takt verkehrenden Regionalverkehrslinien RE 2 und RB 61 der Relation Dresden-HauptbahnhofZittau (– LiberecTanvald), deren Bestellung dem Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien obliegt. Im Einsatz sind Triebwagen der Baureihen 612 und 642. Der Abschnitt Zittau – Mittelherwigsdorf wird außerdem von Zügen der SBE und ČD (Liberec – Zittau – Mittelherwigsdorf – Varnsdorf – Seifhennersdorf/Rybniště) befahren. Güterverkehr findet heute kaum mehr statt: Er beschränkt sich auf die Bedienung der Anschlüsse des Schotterwerks Oberottendorf an der in Neukirch West abzweigenden Strecke nach Bad Schandau und der Wilthener Weinbrennerei aus Richtung Bischofswerda durch die private Bahngesellschaft ITL.

Geschichte

Streng genommen handelt es sich um insgesamt vier Strecken:

  • Als erster Abschnitt wurde die Strecke Zittau–Oberoderwitz als Teil der Strecke Löbau−Zittau (Streckennummer 6214, früher ZL-Linie) am 10. Juni 1848 von der Löbau-Zittauer Eisenbahngesellschaft eröffnet und am 1. Januar 1871 vom Staat gekauft. Dieser ist heute der einzige wieder zweigleisige Abschnitt.
  • Daran schließt die Strecke Oberoderwitz–Ebersbach−Wilthen (Streckennummer 6215, früher OW-Linie) an. Der Abschnitt Oberoderwitz−Ebersbach war bis 1945 zweigleisig.
  • Dann folgt das bis 1945 zweigleisig gewesene Teilstück Wilthen–Neukirch/Lausitz West als Teil der Bahnstrecke Bautzen–Bad Schandau (Streckennummer 6216, früher BS-Linie) und schließlich
  • die Strecke Neukirch/Lausitz West–Bischofswerda (Streckennummer 6217, früher NnB-Linie).

Die Abschnitte zwischen Oberoderwitz und Bischofswerda wurden von der Sächsischen Staatsbahn eröffnet und zwar:

  • am 1. November 1874 von Eibau bis Ebersbach,
  • am 1. Mai 1875 von Ebersbach bis Sohland,
  • am 1. September 1877 von Sohland bis Neukirch West,
  • am 15. August 1879 von Neukirch West bis Bischofswerda und schließlich
  • am 15. Oktober 1879 das noch fehlende Zwischenstück von Oberoderwitz bis Eibau, welches den Umweg über die bereits 1876 fertiggestellte Verbindung Mittelherwigsdorf–Varnsdorf–Eibau durch böhmisches Territorium ersparte.

Streckenbeschreibung

Die Trasse verläuft im dicht besiedelten Lausitzer Bergland entlang der Flüsse Wesenitz, Spree und Mandau. Der höchste Punkt zwischen Neugersdorf und Eibau liegt an der Wasserscheide zwischen der Spree, die über Havel und Elbe in die Nordsee mündet, und der Mandau, welche über Neiße und Oder zur Ostsee hin fließt.

Fotos der Bahnhöfe

Ausblick

Von Dresden nach Zittau liegen die Reisezeiten derzeit bei anderthalb (RE) bis zwei (RB) Stunden und sind mit dem Auto nicht wettbewerbsfähig. Derzeit wird mit Hilfe von Freistaat und Verbänden für 100 Millionen Euro zwischen Bischofswerda und Zittau ausgebaut. Ziel ist, 2010 die Strecke Dresden–Zittau statt in anderthalb in gut einer Stunde zu schaffen [1]

Quellen

  1. Sächsische Zeitung, Dresden, 2. Januar 2007

Weblinks

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