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Badis ibn Ziri

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Badis ibn Ziri († 1016) regierte zwischen 995-1016 als dritter Herrscher der Ziriden in Ifriqiya.

Badis ibn Ziri trat die Nachfolge von al-Mansur ibn Ziri (984-995) als Vizekönig in Ifriqiya an. Er lehnte sich wieder verstärkt an seine Oberherren, die Fatimiden in Ägypten an. Grund dafür waren Machtkämpfe innerhalb der Ziriden. Zum einen wurde sein Erbrecht von seinem Großonkel Zawi ibn Ziri bestritten, doch konnte dieser nach Andalusien vertrieben werden, wo er die Dynastie der Ziriden von Granada (1012-1090) begründete.

Schwerwiegender war, das Hammad als Onkel von Badis und Statthalter in Algerien seine Macht ausbaute und mit Qalat Banu Hammad eine eigene Residenz bei Bidschaya errichtete. Diese Position konnte Badis in der Folgezeit nicht mehr erschüttern, so dass sich die Hammadiden 1014 von den Ziriden lossagten. In den folgenden Kämpfen erhielten die Ziriden keine Unterstützung durch die fatimidischen Oberherren, so dass sie die Hammadiden nicht mehr unterwerfen konnten. Nachfolger wurde al-Muizz ibn Ziri (1016-1062).

Literatur

  • Ulrich Haarmann: Geschichte der Arabischen Welt. C.H. Beck, München 2001, ISBN 3406381138
  • Stephan und Nandy Ronart: Lexikon der Arabischen Welt. Artemis Verlag, 1972, ISBN 3760801382
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