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Bad Sulz
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Das ehemalige Bad Sulz (auch Bad Hohensulz genannt) liegt auf dem Gebiet des heutigen Peißenberg. Es war eine Heilquelle mit einem Kurbetrieb, in dem auch verschiedene Adlige z.B. des Hauses Wittelsbach waren. Auch die Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sisi), die aus dem relativ nahegelegen Ort Possenhofen stammt, war dort. Der bekannte Maler Carl Spitzweg fasste dort bei einem Kuraufenthalt den Entschluss, Maler zu werden.
Die Quelle war bis zur Säkularisation 1803 im Besitz der Augustinerchorherrn in Polling. In der Folge gab es öfter einen Besitzerwechsel, bis 1886 der Ingenieur Friedrich Schwarz die Anlage übernahm. Er kaufte 1890 eine Konzession für eine Zahnradbahn zum Hohen Peißenberg hinauf, die aber nicht über das Planungsstadium hinauskam.[1]
Heute gibt es das Bad Sulz nicht mehr. Die Quelle ist in den 30er bzw. 40er Jahren des 20. Jahrhunderts allmählich versiegt, vermutlich aufgrund des Bergbaues in Peißenberg. Das Kurhotel gehörte lange Zeit zu der Peißenberger Brauerei und wurde inzwischen abgerissen.
Quellen
- ↑ vgl. Kartengrüsse aus der guten alten Zeit (Alpenvorland, Pfaffenwinkel, Fünfseengebiet); von Christian Buck, 1989, Stöppel-Verlag, Weilheim, S. 96
Literatur
- Peißenberger Heimatlexikon von Max Biller, 612 Seiten, erhältlich bei der Marktgemeindeverwaltung
- Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon von Max Biller (Arbeitskreis "Ortgeschichte") 527 Seiten, erhältlich bei der Gemeindeverwaltung
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