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BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft
Aus Kefk.
Die seit dem Jahr 1977 ausgetragene Langstreckenmeisterschaft ist die erfolgreichste Breitensport-Rennserie Europas. Fahrer unterschiedlichster Fahrzeuge - vom serienmäßigen Auto bis zum reinrassigen Rennfahrzeug - treten in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Die Rennen dauern zwischen 3,5 und 6 Stunden und finden immer auf der Nürburgring-Nordschleife und der Sprintstrecke des Grand-Prix-Kurses statt. Im Schnitt sind bei einem Rennen 160 Fahrzeuge am Start, die in der Regel von mehreren Fahrern pilotiert werden, die sich am Steuer abwechseln.
Überblick
Der Begriff VLN bedeutet Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring. Die Clubs der »Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring« schreiben die »BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2006« im Automobilsport aus. Im Jahr 2006 ist die Langstreckenmeisterschaft in ihre 30. Saison gestartet. Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der Serie sind konstant steigend.
Eine Rennrunde ist 24,433 Kilometer lang und besteht aus der Nürburgring-Nordschleife und der Sprintstrecke des GP-Kurses. Die Zeitdistanzen sind unterschiedlich: Ein Rennen geht über 3,5 Stunden, acht Rennen über vier Stunden, und der traditionelle Saisonhöhepunkt, das ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dauert sechs Stunden.
Die meisten Fans beobachten die Rennen an der Nürburgring Nordschleife. Um zu bestimmten Streckenabschnitten zu gelangen, muss teilweise einige Meter gewandert werden. Denn "Schwedenkreuz" und "Adenauer Forst", "Karussell" und "Wippermann", wie einige legendäre Abschnitte heißen, sind zum Teil einige hundert Meter von der nächsten Hauptstraße entfernt. Gut zu erreichen und stets gut besucht hingegen sind z. B. "Breidscheid", "Brünnchen" und "Pflanzgarten". An der gesamten Nordschleife muss kein Eintrittspreis bezahlt werden. Nur für den Start- und Zielbereich des Nürburgrings sind Tickets erforderlich.
Das Wertungssystem der Meisterschaft berücksichtigt die Anzahl der Starter in der jeweiligen Wertungsklasse. Es gibt 32 Hubraumklassen, verteilt auf sechs Fahrzeugarten, die "Division" genannt werden. Je mehr Fahrzeuge in einer Klasse am Start sind, desto mehr Punkte können Sieger und Platzierte gewinnen. Deshalb gewinnt nicht automatisch das stärkste Auto am Ende der Saison den Meistertitel, sondern in der Regel das Fahrzeug, das sich in der Klasse mit den meisten Startern am häufigsten vorne platzieren konnte.
Siehe auch
Weblinks
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