Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Bílá hora
Aus Kefk.
| Bílá hora | ||
|---|---|---|
Schlösschen Stern (Letohrádek Hvězda) | ||
| Höhe | 379 m n.m. | |
| Lage | Stadt Prag, Tschechien | |
| Geographische Lage | Koordinaten: 50,083° N, 14,332° O50,083° N, 14,332° O | |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort B%C3%ADl%C3%A1_hora, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Der Berg Bílá hora (deutsch: Weißer Berg) liegt am westlichen Stadtrand von Prag.
Er hat eine Höhe von 379 Metern und liegt im Westen von Prag am Rand des heutigen Stadtgebiets. Er ist aus der Prager Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in etwa 25 bis 30 Minuten zu erreichen (Straßenbahn-Linien 22 und 25).
Hier fand am 8. November 1620 die erste entscheidende Schlacht des Dreißigjährigen Krieges, die Schlacht am Weißen Berg, statt. Am Ort der Schlacht wurde eine Kapelle und 1704 bis 1714 eine barocke Marienkirche errichtet.
Der auf dem Weißen Berg bereits 1530 von Kaiser Ferdinand I. angelegte Park diente ehemals als Wildgehege. Zur Erleichterung der Jagd wurden zwischen 1541 und 1563 eine Mauer um den Park und ein Jagdschloss gebaut.
Das Schloss Stern (Letohrádek Hvězda) wurde 1555/58 von den italienischen Baumeistern Juan Maria del Pambio und Giovanni Lucchese sowie Bonifaz Wolmut (Wolmuet) nach einem Planentwurf des Erzherzogs Ferdinand von Österreich errichtet. Von außen wirkt das zweigeschossige Gebäude mit einem Faltdach wenig auffällig, doch ist der Grundriss außergewöhnlich und macht das Schloss Stern zu einem der Höhepunkte des Renaissanceschlossbaus in Europa.
Er besteht aus zwei ineinander gesteckten gleichseitigen Dreiecken, die einen sechsstrahligen Stern bilden, der dem Schloss seinen Namen gab. In fünf Sternspitzen liegen rautenförmige Säle, in der sechsten das Treppenhaus. Die mit Stuckdecken dekorierten Räume werden durch ebenso verzierte Gänge getrennt, die in einem zwölfeckigen Mittelraum zusammentreffen. Vergleichbare regelmäßige Grundrisse sind zum Beispiel in der Pleißenburg in Leipzig (pfeilförmig), Schloss Augustusburg und Schloss Schmalkalden (beide quadratisch) sowie Schloss Wewelsburg und Schloss Münster bei Butzbach (beide dreieckig) anzutreffen.
Literatur
- Thomas Biller, G. Ulrich Großmann: Burg und Schloß. Der Adelssitz im deutschsprachigen Raum. Regensburg 2001. S. 174 f.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Bílá Hora – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort B%C3%ADl%C3%A1_hora, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
