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Autonomie des Kunstwerks
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Die Autonomie des Kunstwerks war die Auffassung der Kunstwissenschaften (Kunstgeschichte, Germanistik und Musikwissenschaft), dass künstlerische Ideen nicht von gesellschaftlichen Einflüssen geprägt werden. So legte man das Hauptaugenmerk auf formale Analysen, stilistische Zuordnungen und die Beurteilung der ästhetischen Qualität. Die historische, bzw. gesellschaftliche Einbettung erfolgte höchstens in Verbindung des Werkes mit der Künstlerbiografie. (Nur der ikonologische Ansatz nahm bei der Analyse des einzelnen Kunstwerks gesellschaftliche Phänomene in betracht.)
Dieser Ansatz ist jedoch in den unruhigen 1970er Jahren in vielen Interpretationen aufgegeben worden oder zumindest in den Hintergrund getreten.
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Der Streit um die Autonomie des Kunstwerks - eine überflüssige Debatte?
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