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Automatic Gain Control

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Laut QS-Antragsteller ist die technische Erläuterung unpräzise. Bitte überarbeiten. -- Cecil 13:23, 14. Mär. 2007 (CET)

Eine Automatic Gain Control (AGC) beschreibt in der Elektrotechnik eine Automatische Verstärkungsregelung. Mit ihr werden eingehende Signale auf ein bestimmtes Niveau normalisiert, um die weitere Verarbeitung in einer Signalkette zu erleichtern.

Typen

Man unterscheidet AGCs grundsätzlich nach dem Regelprinzip und der Dynamikcharakteristik.

Regelprinzipien:

  • Die Verstärkung/Dämpfung wird direkt geregelt durch das am Eingang anliegende Signal
  • Die Verstärkung/Dämpfung wird Rückgekoppelt geregelt indem das am Ausgang anliegende Signal zur Regelung genutzt wird.

Dynamikcharakteristik:

  • lineare AGC
  • progressive AGC

Praktische Anwendung findet diese Verfahrungsweise zum Beispiel in Mobilfunknetzen, jedoch auch bei den meisten höherwertigeren Festnetztelefonen statt, bei denen die Auspegelung des Sprachsignals automatisch geschieht, um eine gute Verständlichkeit auch bei wechselnd lauter Umgebung zu gewährleisten.
Die AGC hat technisch bedingt eine recht lange Reaktionszeit.

Weitere Anwendungen

  • Consumer-Videorekorder pegeln mittels einer AGC die eingehenden Signale automatisch aus. Der Kopierschutz Macrovision macht sich dies zu Nutze, indem kurze Bursts sehr hoher Pegel in das zu schützende Signal eingefügt werden. Die AGC regelt entsprechend die Aussteuerung "nach" und sorgt so für massive Bildstörungen.
  • Die meisten Videokameras verwenden AGC um sich an unterschiedliche Helligkeitsbedingungen anpassen zu können anstatt einer teureren mechanischen Blende was allerdings bei einem großen Anpassungsbereich zu starkem Rauschen führen kann. Die High Dynamic Range Image-Technologie versucht ua. dies durch einen wesentlich größeren Signalbereich zu kompensieren.
  • In optischen Übertragungsstrecken werden oft die Lichtpegel mit Hilfe von AGCs angeglichen.
  • In Hörgeräten werden AGCs genutzt um gewisse Verstärkungscharakteristiken zu erzeugen
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