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Autokollimation

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Unter Autokollimation versteht man in der Optik Abbildungssysteme, bei welchen der Gegenstand in derselben Ebene liegt wie das Bild.

Daher kann man dieses Verfahren zum Bestimmen der Brennweite von Linsen bzw. Linsensystemen verwenden.

Bild:Autokollimation.png
Autokollimation
rot: Hinweg des Lichtes
grün: Rückweg des Lichtes

Im Fall einer Sammellinse wird dabei zunächst ein Gegenstand (oder eine Lochblende) näherungsweise im Brennpunkt des Systems positioniert und ein Planspiegel (in beliebigem Abstand) auf der anderen Seite hinter dem Prüfling. Nun wird der Gegenstand solange verschoben, bis sich das Bild, das von Linse und Spiegel erzeugt wird, scharf in der selben Ebene wie der Gegenstand befindet. (s. Zeichnung)

Ist das zu vermessende Objekt keine konvexe Sammellinse sondern eine konkave Linse (z.B. eine Zerstreuungslinse) oder ein Hohlspiegel, so wird kein weiterer Spiegel zur Reflexion benötigt, da die Linsen- bzw. die Hohlspiegelfläche schon als ein solcher fungiert. Wird dann das Bild in der Gegenstandsebene scharf abgebildet, so ist der Abstand des Gegenstandes bzw. seines Bildes von der Linse gleich dem Krümmungsradius der dem Gegenstand zugewandten Linsenseite.

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