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Aufladung (Verbrennungsmotor)
Aus Kefk.
Aufladung ist eine Methode, bei einem Verbrennungsmotor die Leistung zu erhöhen oder das Drehmoment zu steigern. Die Verbesserung des Wirkungsgrades wird durch eine Vergrößerung der Ladungsmenge, damit einer Verringerung des Füllungsverlustes, erreicht. Es wird unterschieden zwischen Selbstaufladung (z.B. von den Abgasen angetriebener Abgasturbolader, über Zahnriemen angetriebener Kompressor) und der Fremdaufladung durch ein Hilfsaggregat (z.B. vom Elektromotor angetriebener Kompressor).
Funktionsweise
Durch die Aufladung wird mehr Luft, damit auch mehr Sauerstoff in die Brennräume der Zylinder gepumpt. Dies hat eine Verbesserung des Füllungsgrades zur Folge. Damit verbunden ist eine Steigerung der Motorleistung ohne Hubraumerhöhung. Beim Dieselmotor kann außerdem das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich verbessert werden. Wird die Aufladung nicht zur Leistungsverbesserung genutzt, werden Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen gesenkt. Zur Aufladung können der Druck des Abgasstromes (beim Turbolader) oder eine mechanische Verbindung zur Kurbelwelle (beim Kompressor) benutzt werden. Eher selten sind dagegen G-Lader oder Comprex-Lader.
Die Aufladung wird bereits seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts verwendet, um die Leistung von Kolbenmotoren zu steigern.
Literatur
- Gottfried Haider: Die mechanische Aufladung: Kompressoraufladung (Supercharging) von Verbrennungsmotoren; Überblick und Analyse. Wien 2006, ISBN 395019892X
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