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Aufforstung

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Aufforstung bedeutet in der Forstwirtschaft das Anpflanzen von Bäumen oder die Aussaat von Samen mit dem Ziel einer Bewaldung, oft als Wiederherstellung einer früheren, durch Abholzung, Sturmschäden, etc. verschwundenen Bewaldung. War die aufzuforstende Fläche bereits vorher mit Wald bestockt, spricht man von einer Wiederaufforstung, ansonsten von einer Erstaufforstung. Aufforstung und Naturverjüngung sind wesentliche Kerngedanken der forstlichen Nachhaltigkeit. Die verschiedenen Aufforstungstechniken sind Gegenstand der forstwissenschaftlichen Waldbaulehre.

Die durch die Aufforstung erhoffte Wirkung ist regional und zeitlich unterschiedlich:

In der Regel sollen durch Aufforstungstätigkeiten aber alle diese Waldfunktionen erreicht werden.

Die erste geschichtlich belegte erfolgreiche Methode zur Aufforstung mit Nadelholzsaaten in großem Stil entwickelte 1368 der Nürnberger Rats- und Handelsherr Peter Stromer (um 1315-1388) im Nürnberger Reichswald. Damit wurde dieses Waldgebiet zum ersten Kunstforst der Welt und Stromer zum „Vater der Forstkultur“.

In Deutschland ist die Wiederaufforstung abgeholzter oder geschädigter Waldflächen nach dem Bundeswaldgesetz Pflicht (BWaldG § 11).

Siehe auch

Literatur

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