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Audi TT

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Audi TT
Hersteller: Audi AG
Produktionszeitraum: 1998–heute
Klasse: Sportcoupé
Roadster
Karosserieversionen: Coupé, dreitürig
Cabrio, zweitürig
Vorgängermodell: Audi Coupé
Nachfolgemodell: keines
Ähnliche Modelle: BMW Z4
Honda S2000
Mazda MX-5
Nissan 350Z
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Audi_TT, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Der Audi TT ist ein Sportcoupé der Audi AG, welches auch als Roadster angeboten wird.

Inhaltsverzeichnis

Audi TT 8N (1. Generation; 1998 - 2006)

8N (1. Generation)
Bild:Audi tt.jpg
Produktionszeitraum: 1998–2006
Motoren: Ottomotoren:
1,8 l R4 T (110-176 kW)
3,2 l V6 (184 kW)
Länge: 4.040 mm
Breite: 1.860 mm
Höhe: 1.350 mm
Leergewicht: kg


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Entwicklung

Die Entwicklung des Audi TT begann im September 1994 im Design-Zentrum des kalifornischen Simi Valley. Im Jahr darauf wurde eine Studie des Audi TT-Coupé auf der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Name TT soll für „Tradition und Technik“ stehen und gleichzeitig an die NSU-Prinz-Modelle erinnern, deren sportlichste Ausführungen die Modelle TT und TTS waren. TT stand bei diesen Modellen für „Tourist Trophy“, ein Motorradrennen auf der Isle of Man. Etwas später folgte noch im selben Jahr die Vorstellung der TT-Roadster-Studie auf der Tokio Motorshow, die auch in der NSU-Tradition den Namen TTS erhielt. Die positive Resonanz bei den Besuchern und den Motorzeitschrift-Journalisten führte bei Audi zu dem Entschluss, die Studie zu bauen – ohne große Änderungen. Nach nur drei Jahren Entwicklungszeit kam im Herbst 1998 das Coupé mit 1,8-Liter-Turbomotor und wahlweise 132 oder 165 kW (180 bzw. 225 PS) auf den Markt. Ein Jahr später wurde der vormalige TTS als TT-Roadster vorgestellt.

Modellpflege

Zwei Jahre nach der Markteinführung wurden das Fahrwerk und einzelne Karosserieelemente des Audi TT modifiziert. Alle Modelle erhielten einen kleinen Heckspoiler und ESP, da das instabile Fahrverhalten des Fahrzeugs zu einigen Unfällen geführt hatte (siehe Sonstiges).

Bild:Ttr sommer.jpg
TT 8N Roadster

Ab September 2005 wurden die beiden kleinsten Motorvarianten durch stärkere ersetzt. Die Leistungen stiegen von 110 kW auf 120 kw (163 PS) und von 132 kW auf 140 kW (190 PS). Die Drehmomente wurden auf 225 Nm (vorher 210 Nm) bzw. 240 Nm (235 Nm) erhöht. Die Preise der Basismodelle blieben unverändert.

Ab August 2003 wurde der TT auch mit einem 3,2-Liter-VR6-Motor, bekannt aus dem VW Golf R32, angeboten und konnte nun mit einem Direktschaltgetriebe (DSG) kombiniert werden. Im TT leistet der Sechszylinder 184 kW (250 PS).

Im April 2005 kam die Sonderedition TT quattro Sport auf den Markt. In dieser Modellversion leistete der 1,8-Liter-Turbomotor bei höherem Ladedruck 176 kW (240 PS) – damit war der TT quattro Sport der leistungsstärkste TT mit Turbomotor. Eine optimierte Gewichtsverteilung und 75 kg weniger Gesamtgewicht sorgen für Fahrleistungen, die über denen des Sechszylinders liegen.

Motoren

Vierzylinder
1,8 T,
mit Turbolader
1781 cm³ R4 110 kW (150 PS), 210 Nm (2002 bis 09/2005) Nur mit Frontantrieb erhältlich
1,8 T 1781 cm³ R4 120 kW (163 PS), 225 Nm (ab 09/2005) Nur mit Frontantrieb erhältlich
1,8 T 1781 cm³ R4 132 kW (180 PS), 235 Nm (1998 bis 09/2005) Frontantrieb und quattro erhältlich
1,8 T 1781 cm³ R4 140 kW (190 PS), 240 Nm (ab 09/2005) Frontantrieb und quattro erhältlich
1,8 T quattro 1781 cm³ R4 165 kW (225 PS), 280 Nm (1998 bis 2005) Nur mit quattro erhältlich
1,8 T quattro sport 1781 cm³ R4 176 kW (240 PS), 320 Nm (ab 2005) Nur mit quattro erhältlich
Sechszylinder
3,2 quattro 3189 cm³ R6 184 kW (250 PS), 320 Nm (2003 bis 2006) Nur mit quattro erhältlich

Audi TT 8J (2. Generation; seit 2006)

8J (2. Generation)
Bild:2006 3.2 V6 S-Tronic Audi TT Mark 2.jpg

Audi TT Coupé 3.2 quattro

Produktionszeitraum: 2006–heute
Motoren: Ottomotoren:
2,0 l R4 (147 kW)
3,2 l V6 (184 kW)
Länge: 4.178 mm
Breite: 1.952 mm
Höhe: Coupé: 1.352 mm
Roadster: 1.358 mm
Radstand: 2.468 mm
Leergewicht: 1.260–1.490 kg


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Bild:Audi-TT-Coupe-rot.jpg
Der TT von der Seite

Der Nachfolger des ursprünglichen Fahrzeugs, das Audi TT Coupé, wurde am 8. April 2006 vorgestellt.

Neben einigen optischen Änderungen sowohl am Exterieur als auch am Interieur gibt es auch bei der Technik Neues: Mit dem neuen TT geht das adaptive Dämpfersystem Audi magnetic ride in Serie. Des Weiteren wird im neuen TT eine Materialkombination aus Aluminium und Stahl verwendet, die das Fahrzeug leichter macht. Zum Verkaufsstart sind der 2,0-Liter-TFSI-Motor mit 147 kW (200 PS) sowie der 3,2-Liter-V6 mit 184 kW (250 PS) verfügbar. Beide sind mit dem Doppelkupplungsgetriebe S tronic (ehemals DSG) kombinierbar.

Der neue TT Roadster wird seit März 2007 ausgeliefert.

Motoren

Ottomotoren
  • 2,0 Liter Hubraum, 147 kW (200 PS), mit Turbolader
  • 3,2 Liter Hubraum, 184 kW (250 PS)

beide auch mit Direktschaltgetriebe (S tronic) erhältlich.

Produktionsort

Der Audi TT wird im ungarischen Audi-Werk Győr und in Ingolstadt gefertigt, wobei in Ingolstadt die Karosserie hergestellt und lackiert und der komplette Audi TT in Győr montiert wird.

Modellbasis

Technisch basierte die erste Generation des Audi TT auf der Plattform des Audi A3, ebenso Basis des Golf der vierten Generation, wobei die hintere Verbundlenkerachse der Golf-Modelle, die de facto eine teilelastische Starrachse darstellt, bei den quattro-Modellen gegen eine Einzelradaufhängung mit einem Längs- und zwei Querlenkern ausgetauscht wurde.

Die zweite Generation des Audi TT nutzt die vom Golf V und der zweiten Generation des Audi A3 bekannte Technik. Sie wurde aber u. a. wegen der deutlich größeren Räder stark modifiziert. Die Vorderachse ist ein weitgehend neu entwickeltes McPherson-Federbein mit versetzten Schwenklagern, die Hinterachse ist eine Vierlenker-Konstruktion. Um eine Gewichtsverteilung von 58 : 42 zu erreichen, wurde der Audi-Spaceframe (ASF) zu zwei Dritteln aus Aluminium gefertigt. Innovation ist auch das Audi magnetic ride, ein spezielles magneto-rheologisches Dämpferöl, das eine dynamische Anpassung der Dämpfungseigenschaften an die jeweilige Fahrsituation ermöglicht. Die Anpassung erfolgt durch ein extern beeinflussbares Magnetfeld, wodurch das mit Metallpartikeln versehene Öl in den Dämpfern seine Viskosität und damit die Härte der Dämpfer verändert.

Sonstiges

Aufsehen erregte die erste Generation des TT nach seinem Verkaufsstart mit einigen Unfällen, bei denen auch Menschen zu Tode kamen. Das Fahrwerk überforderte den Durchschnittsfahrer mit einem hoch liegenden, aber gefährlich schmalen Grenzbereich, in dem der Wagen in schnell gefahrenen Kurven kurzerhand von neutralem Fahrverhalten zu starkem Übersteuern tendierte. Diese Vorfälle fanden ein großes Echo in den Medien. Audi bot jedem Eigentümer den Einbau eines stabilisierenden Heckspoilers (Designkritik: „Wie ein Messer in der Butter!“) und eines optimierten Fahrwerkes an. Die Nachrüstung einer Stabilitätskontrolle (ESP), von da an serienmäßig, sollte jedoch wegen des tiefgreifenden Einbauaufwandes bei bereits verkauften Fahrzeugen nicht möglich sein. Auf Druck von Medien, Verbraucherschützern und nicht zuletzt auch der Kunden lenkte Audi jedoch schnell ein und bot auch die ESP-Nachrüstung gegen eine Selbstbeteiligung von 650 DM an.

Literatur

  • Jürgen Lewandowski, David Staretz, Herbert Völker: Das TT Buch. Delius Klasing, Bielefeld 1999, ISBN 3768811174 (vergriffen)
  • James Ruppert: Audi TT - The complete Story. The Crowood Press, Marlborough 2003, ISBN 1861265859 (in englischer Sprache)
  • Dirk Maxeiner, Jürgen Lewandowski, Peter Vann: Excittement - Die neue Generation des Audi TT. Delius Klasing, Neuerscheinung 01/2007, ISBN 3768818810

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Audi TT – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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