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Außenleiter

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel erläutert den Außenleiter in der Energietechnik; für den Außenleiter in der Nachrichten- und Hochfrequenztechnik siehe Koaxialkabel.
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Farbkennzeichnung
von Außenleitern

Ein Außenleiter, in der Schweiz Polleiter, ist jedes elektrisch leitfähige Teil, das im üblichen Betrieb unter Spannung steht und kein Neutralleiter ist. [1]

Umgangssprachlich wird oftmals ein Außenleiter als „Phase“ und in der Nachrichtentechnik der Schirm eines Koaxialkabels als „Außenleiter“ bezeichnet.

In den Stromnetzen der Energieversorgungsunternehmen, die Dreiphasenwechselstrom führen, gibt es drei Außenleiter. Sie heißen L1, L2 und L3 (früher R, S und T), wobei L für die englische Bezeichnung live wire steht. Die Wechselströme in diesen Außenleitern erreichen ihre Amplituden in unterschiedlichen Phasen. In Stromkreisen mit nur einem Außenleiter ist die Phase der Amplitude im Außenleiter und im Neutralleiter identisch.

In Gebäuden beträgt die Spannung von Außenleitern in der Regel:

Bis vor einigen Jahren (ca. 1987) waren die Netznennspannungen 220 V und 380 V. Diese Werte sind noch auf vielen bis zu diesem Zeitpunkt hergestellten Geräten zu finden. Solche Geräte können jedoch ohne Bedenken an die heute üblichen Nennspannungen von 230 V bzw. 400 V angeschlossen werden, da die obere Toleranz der Netzspannung bis voraussichtlich 2009 nur + 6% beträgt und sich somit kaum geändert hat (220 V + 10 % = 242 V vs. 230 V + 6 % = 243,8 V). Allerdings kann die Lebensdauer dieser älteren Geräte bedingt durch die höhere Netznennspannung verkürzt werden, da manche elektronischen Bauteile möglicherweise dadurch an die Grenze ihrer Spannungs- oder Wärmetoleranz gelangen.

Quellenangaben

  1. Internationales Elektrotechnisches Wörterbuch IEC 60050, Nr. 195-02-08
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