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Attila Kotányi

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Attila Kotányi [ˈɒtːilɒ ˈkotaːɲi] (* 1924 in Ungarn, † 7. Juli 2004) war Schriftsteller und Architekt.

Er lebte in Budapest und hatte Kontakt zu den Theoretikern Lajos Szabó und Béla Hamvas. 1956 floh er nach seiner Beteiligung am Volksaufstand in Ungarn mit seiner Familie aus Ungarn über Jugoslawien nach Brüssel. 1960 erfuhr er von der Künstlergruppe Situationistische Internationale und wurde bald darauf Mitglied.

Er vertrat die These der Unmöglichkeit einer unkorrumpierten Kunst und beschäftigte sich mit Traditionen der christlichen Mystik.

In den Siebzigern und Achtzigern des 20. Jahrhunderts lehrte er Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf. In den Neunzigern lebte er wieder in Budapest. Seine Tochter Sophie Kotányi ist Regisseurin und beschrieb 1997 die Umstände der Flucht aus Ungarn und das Leben in Belgien in ihrem Film Amor Fati.

Weblinks

Literatur und Werke

  • Attila Kotányi und Raoul Vaneigem: Theses on the Paris Commune (März 1962)
  • Attila Kotányi: Programme élémentaire du bureau d'urbanisme unitaire. (1961)
Persönliche Werkzeuge