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Atomium
Aus Kefk.
Das Atomium ist ein Wahrzeichen Brüssels und wurde zur Weltausstellung 1958 von dem Architekten André Waterkeyn als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie entworfen und unter Leitung der Architekten André und Michel Polak errichtet.
Das Bauwerk, anfangs mit einer Aluminiumhaut und seit einer im Februar 2006 abgeschlossenen Renovierung mit einer Edelstahlhaut überzogen, stellt die aus neun Atomen bestehende kubisch-raumzentrierte Elementarzelle eines Eisen-Kristalls in 165-milliardenfacher Vergrößerung dar. Es ist 102 m hoch und besteht aus neun Kugeln von jeweils 18 m Durchmesser (von denen sechs begehbar sind), die durch 23 m lange Röhren (die Rolltreppen und Verbindungsgänge enthalten) miteinander verbunden sind. Zwischen den Kugeln untereinander gibt es 20 Verbindungsgänge. Im mittleren Rohr der etwa 2400 Tonnen schweren Konstruktion befindet sich ein Aufzug, der die Besucher in 25 Sekunden zur obersten Kugel des Atomiums bringt. Dort befinden sich ein Restaurant sowie rundherum Fenster mit Panoramablick. Auf kippbaren Monitoren werden die sichtbaren Gebäude zudem erläutert.
In einem Nebengebäude des Atomiums sind die Tickets zu erwerben. Im Atomium selber befinden sich unten am Ein- und Ausgangsbereich ein Souvenierladen.
Das Atomium wurde 2005 renoviert und ist seit dem 18. Februar 2006 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Aus diesem Anlass gab Belgien am 10. April 2006 auch eine 2-Euro-Gedenkmünze heraus.
In unmittelbarer Nähe des Atomiums befindet sich Mini-Europa, ein Miniaturpark mit Nachbildungen der berühmtesten Bauwerke Europas im Maßstab 1:30.
Siehe auch
Weblinks
- Das Atomium – Wahrzeichen der Weltausstellung 1958
- Atomium.be (engl.)
- Structurae
- Atomium : virtueller Besuch
- Urheberrechtslage des Atomiums
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Atomium – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
Koordinaten: 50° 53' 41" N, 4° 20' 29" E
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