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Asturcon-Pony

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Asturcon-Pony
Bild nicht vorhanden
Wichtige Daten
Ursprung: Nordspanien
Hauptzuchtgebiet: Nordspanien
Verbreitung: vor allem im Zuchtgebiet
Stockmaß: 114–130 cm
Farben: meist Rappen und Dunkelbraune
Haupteinsatzgebiet: Fahr- und Freizeitpferde
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Asturcon-Pony, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Das Asturcon-Pony (auch Asturier genannt, span. Asturcón) ist eine alte Pferderasse aus Nordspanien, die bereits von den Römern genutzt wurde. Das Hauptzuchtgebiet befindet sich auch heute noch in Nordspanien in den Pyrenäen, wo auch die meisten Tiere leben. Sie sind jedoch in ganz Europa zu finden.

Exterieur

Das Asturcon-Pony ist ein muskulöses Bergpony. Der eher zierliche Kopf mit den großen Augen sitzt auf einem kräftigen Hals. Das dicke, volle Mähnenhaar ist meist etwas länger und fällt locker über das oft schwarz-braune dichte Fell. Asturcons sind trittsicher, haben kleine Hufe, kräftige Fesseln und einen wohlproportionierten Körper. Die Kruppe ist gut rund und der Schweif tief angesetzt, lang und fällt in Stufen. Insgesamt macht das Asturcon-Pony einen eleganten und zierlichen Eindruck.

Interieur

Asturcon-Ponys sind im Allgemeinen gutmütig und leicht zu handhaben. Sie sind robust und trittsicher. Die kurze Schrittfolge der spanischen Ponys verlangt dem Reiter etwas Können ab, wegen ihrer Umgänglichkeit sind sie aber auch gut als Reitpony für kleinere Kinder geeignet. Sie sind verlässliche Begleiter für Reitschüler und gute Partner für fortgeschrittene Freizeitreiter. Asturcons überzeugen durch ihr williges Gehen.

Asturcon-Ponys leben in Spanien teilweise halbwild in den Bergen und können entsprechend gut im Freien und auf großen Weiden gehalten werden. Ein Asturcon braucht Bewegungsfreiheit und ist wählerisch, was seine Gesellschaft angeht. Am liebsten stehen sie mit anderen Tieren ihrer Rasse gemeinsam, auf keinen Fall dürfen sie allein gehalten werden. Im Winter sollte man bei dieser Haltung mit Heu zufüttern. Ideal wäre ein Unterstand.

Zuchtgeschichte

Asturcons sind eine sehr alte, in Asturien entstandene Ponyrasse, worauf auch der Name hinweist. Sie werden auch als Asturier oder Asturische Ponys bezeichnet. Die Rasse ist vermutlich keltischen Ursprungs. Die genauen Stammväter sind nicht bekannt, man vermutet jedoch, dass portugiesische Garrano-Ponys mit den kleinen, stämmigen Sorraia-Pferden gekreuzt wurden, um ein Reisepony zu erhalten, welches robust, kräftig und ausdauernd genug war, um einen Reisenden über weite Strecken durch die Berge zu tragen. Außerdem durften die Pferde nicht scheu sein, mussten aber Gesundheit, Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit besitzen.

Eine enge Verwandtschaft besteht mit dem Galicischen Pony, das jedoch heute ausgestorben ist. Das Asturcon-Pony hat überlebt, war allerdings Mitte des 20. Jahrhunderts ebenfalls vom Aussterben bedroht. Etwa 1980 wurden Organisationen zum Schutze der Rasse gegründet. Momentan steigt die Nachfrage nach Asturcon-Ponys wieder an. Auch in Deutschland gibt es einige wenige Tiere.

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