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Assekurationsakte
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Eine Assekurationsakte wurde beim Konfessionswechsel von Fürsten im 17. und 18. Jahrhunderts zur Sicherung des Bekenntnisses der Untertanen erstellt.
Mit die bekannteste Assekurationsakte ist die für Hessen-Kassel nach Bekanntwerden des Übertritts des Erbprinzen Friedrich von 1754. (Konversion des Prinzen bereits 1749.) Friedrichs Vater Wilhelm legte gemeinsam mit seinen Landständen den Inhalt der Akte fest und zwang den Sohn, sie zu unterzeichnen.
Die hessen-kasselsche Assekurationsakte wurde durch die Garantie Englands, Dänemarks, sowie des Corpus Evangelicorum (die luth. bzw. Protestantischen Reichsstände) zu einer politischen Angelegenheit. Sie spielte in der diplomatischen Vorgeschichte des Siebenjährigen Krieges eine Rolle und festigte die traditionell guten Beziehungen Hessen-Kassels mit England, was mit zu der Bereitstellung hess.-kass. Truppen für England im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beitrug (siehe auch: Soldatenhandel unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel).
