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Aristolochiasäuren

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Strukturformel
Bild:Aristolochic acid.svg
Allgemeines
Name Aristolochiasäuren
Andere Namen Es gibt verschiedene Derivate (siehe Tabelle links)
Summenformel
  • I : C17H11NO7
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Aristolochias%C3%A4uren, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
  • II: C16H9NO6
Wikipedia
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CAS-Nummer
  • I : 313-67-7
  • II: 475-80-9
Kurzbeschreibung ?
Eigenschaften
Molmasse
  • I : 341,27 g·mol-1
  • II: 311.25 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Dichte ?
Schmelzpunkt 260–265 °C
Siedepunkt ?
Dampfdruck ?
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbole
Bild:Hazard N.svg
N
Umwelt-
gefährlich
R- und S-Sätze R: ?
S: ?
weitere Sicherheitshinweise
MAK ?
LD50 (oral, Ratte) 190 mg·kg-1
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Aristolochiasäuren sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in den Pflanzengattungen Pfeifenblumen (Aristolochia) und Haselwurz (Asarum), beides Gattungen aus der Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae), vorkommen.

Inhaltsverzeichnis

Derivate

Als Aristolochiasäuren werden auch verschiedene Derivate der Aristolochiasäure bezeichnet. Die drei Reste (R1, R2 und R3) können dabei Wasserstoff- Hydroxy- oder Methoxygruppen sein: [1]

Name R1 R2 R3
I/A −H −H −OCH3
Ia −H −H −OH
II/B −H −H −H
III/C −OH −H −H
D −OH −H −OCH3
IV −OCH3 −H −OCH3
E −H −OCH3 −OH

Vorkommen

Die Wurzeln der Osterluzei (Aristolochia clematitis) enthalten bis zu ein Prozent Aristolochiasäuren, während der Gehalt in den Blättern unter 0,1 Prozent liegt.

Verwendung

Verschiedene Aristolochiasäuren waren früher in einigen verbreiteten, vor allem aus der chinesischen Medizin stammenden Schlankheitsmitteln sowie im Stärkungs-Tonikum Frauengold vorhanden.

Toxikologie

Neben den karzinogenen Eigenschaften ist Aristolochiasäure stark nephrotoxisch (nierenschädigend). Trotz der gut dokumentierten Gefährdungspotentiale wird die Verbindung teilweise immer noch in Schlankheitspräparaten eingesetzt. In Deutschland sind alle Mittel, die Aristolochiasäure enthalten, seit 1981 verboten.

Trivia

Die Raupen einiger Faltergattungen aus der Familie der Ritterfalter (Papilionidae) haben sich auf Pflanzenarten aus den oben genannten Gattungen spezialisiert. Sie sind immun gegen die enthaltenen Giftstoffe und schützen sich auf diese Weise vor potentiellen Fressfeinden.

Quellen

  1. PubChem: Aristolochiasäuren

Weblinks

Wikipedia
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