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Arial
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Arial ist eine Groteskschrift, die von den Schriftgestaltern Robin Nicholas und Patricia Saunders 1989/1990 für Monotype geschaffen wurde, um eine kostengünstigere Alternative zur verbreiteten Helvetica von Linotype zu bieten.
Bewusst wurde bei ihrer Schaffung keine direkte Kopie der Helvetica erstellt. Stattdessen formte man die Schrift Grotesque 215 so um, dass sie den Metriken der Helvetica entspricht. Arial und Helvetica gleichen sich daher stark, sind jedoch für das geschulte Auge rasch zu unterscheiden. Die typografische Fachwelt steht der Arial meist kritisch gegenüber.
Arial ist charakterisiert durch große Mittellängen und einfache Formen ohne Serifen. Große Verbreitung fand die Schrift, weil sie bei Microsoft Windows seit der Version 3.1 standardmäßig mitgeliefert wird.
Beim Betrieb von PostScript-fähigen Druckern mit Microsoft Windows wird die Arial oft im Hintergrund gegen die im Drucker vorinstallierte Helvetica ausgetauscht, um einen (heutzutage minimalen) Geschwindigkeitszugewinn zu erzielen. Wer die Arial dennoch im Ausdruck sehen will, muss dazu im Menü „Eigenschaften“ des betroffenen Druckers die „Ersetzungstabelle für Schriftarten“ aufrufen und die Arial mit der Option „Als Schriftart herunterladen“ definieren. Dies ist für alle vier Schriftschnitte (normal, fett, kursiv, fett kursiv) erforderlich.
Klassifikation der Schrift
- Nach DIN 16518 kategorisiert man die Arial in der Gruppe VIa (Serifenlose Linearantiqua mit klassizistischem Charakter).
- Hans Peter Willberg würde sie in seiner Klassifikationsmatrix als statische Grotesk einordnen.
