Argo

Aus Kefk

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Argo (Begriffsklärung).

Bild:Lorenzo Costa 001.jpg Bild:Argo Navis Hevelius.jpg

Die Argó (griechisch η Αργώ – die Schnelle [mit Omega, im Unterschied zum Argon αργό(ν) mit Omikron, welches das Träge (Element) bedeutet]) war jenes „sagenhaft“ schnelle fünfzigrudrige Schiff, mit dem Jason und die ihn begleitenden Argonauten das Goldene Vlies jenseits der Welt der Sterblichen finden sollten oder in Kolchis am Schwarzen Meer, wo es im Hain des Ares von einem Drachen bewacht wurde.

Inhaltsverzeichnis

Die Argo in der griechischen Sage

Als sein Erbauer gilt der Argonaut Argos, der das Schiff unter Athenes Hilfe und Ägide zimmerte – nach anderen Quellen war sie es sogar selbst. Es wurde aus Pinien vom Berg Pelion hergestellt und konnte dank Hera und Athene, die den Mast aus dem Holz einer der weissagenden Eichen von Dodona mit eingearbeitet hatten, sprechen und die Argonauten vor Gefahren warnen.[1]

Das Schiff musste deshalb so besonders schnell sein, weil es unter anderm die „bewegten Felsen“ – die Symplegaden am Eingang zum Schwarzen Meer – passieren musste, ein Felsentor, das ins Jenseits oder nach Kolchis führte. Außerdem waren auf der Rückfahrt noch Scylla und Charybdis zu passieren, was auch lieber zügig geschehen sollte.

Das Schiff selbst wurde später als Sternbild Argo navis in den Himmel versetzt, zwischenzeitlich aber in die Sternbilder Kiel, Segel und Achterdeck unterteilt.

Referenzen

  1. . Apollodoros 1, 9, 16, κατὰ δὲ τὴν πρῷραν ἐνήρμοσεν Ἀθηνᾶ φωνῆεν φηγοῦ τῆς Δωδωνίδος ξύλον.

Literatur

Weblink

Siehe auch

Danaide, Argonautensage

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Argo, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge