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Archäologisch-ethnische Münchner Schule
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Die Archäologisch-ethnische Münchner Schule ist eine archäologische Modeströmung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Deutsche Archäologen primär Münchner Provenienz versuchten über Analyse von Kleinfunden aus Gräbern, Lage am Skelett und der regionalen Verbreitung dieser Kleinfundgattungen ethnische Deutungen vorzunehmen, Stammeszugehörigkeiten nachzuweisen und bestimmte Fibeln und Schmucktrageweisen Ostgoten, Gepiden, Langobarden, Romanen, Alamannen oder Bajuwaren zuzuweisen.
Gilt seit Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts als widerlegt.
Literatur
Bericht der Römisch-Germanischen Kommission 2001 (siehe Diskussionsseite)
