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Arbesbach

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die niederösterreichische Gemeinde Arbesbach, für den gleichnamigen Fluss in Wien siehe Arbesbach (Wien)


Wappen Karte
Bild:Sin escudo.svg Bild:Map at arbesbach.png
Basisdaten Gemeinde Arbesbach
Bundesland: Niederösterreich
Bezirk:

Zwettl

Fläche: 54,98 km²
Einwohner: 1.785 (2001)
Bevölkerungsdichte: 32,47 Einwohner je km²
Höhe: 849 m ü. A.
Postleitzahl: 3925
Vorwahl: 0 28 13
Geografische Lage: Koordinaten: 48° 28′ N, 14° 56′ O48° 28′ N, 14° 56′ O
Kfz-Kennzeichen: ZT
Gemeindekennziffer: 3 25 02
Gliederung Gemeindegebiet: 12 Katastralgemeinden
Adresse Gemeindeamt: Marktgemeinde Arbesbach
Hauptplatz 35
3925 Arbesbach
Offizielle Website: www.arbesbach.gv.at
E-Mail-Adresse: gemeindeamt@gemeinde.arbesbach.at
Politik
Bürgermeister: Ing. Josef Weidmann (ÖVP)
Gemeinderat: 19 Mitglieder:
17 ÖVP, 2 SPÖ

Arbesbach ist eine Marktgemeinde mit 1.785 Einwohnern im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Arbesbach liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 54,98 Quadratkilometer. 48,59 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Arbesbach, Brunn, Etlas, Haselbach, Kamp, Neumelon, Pretrobruck, Purrath, Rammelhof, Schönfeld, Schwarzau, Wiesensfeld.

Geschichte

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Die Burg Arbesbach, genannt "Stockzahn des Waldviertels", liegt auf über 900 Meter ü. NN auf einer Granitformation. Sie entstand am Ende des 12. Jahrhunderts inmitten des Arbesbacher Waldes an der damaligen Fernstraße von Spitz nach Freistadt und wurde um 1190 von den Kuenringern der Linie Weitra-Rappottenstein erbaut.

Arbesbach entstand Anfang des 13. Jahrhunderts unterhalb dieser Burg als wirtschaftlicher und seelsorglicher Mittelpunkt der Herrschaft. 1246 wird die Pfarre Arwaizpach erstmals urkundlich erwähnt. Die Marktrechte des Ortes sind seit Ende des 14. Jahrhunderts bezeugt.

Die Pfarrkirche St. Ägidius wurde an der Schmalseite des regelmäßigen Rechteckplatzes erbaut. An ihrer Stelle wurde nach einem Brand im Jahr 1756 der heutige Barockbau errichtet (1761-1772).

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 leben in Arbesbach 1.785 Einwohner. 1971 hatte die Marktgemeinde noch 1.841 Einwohner, 1981 1.836 und im Jahr 1991 nur 1.770 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Josef Weidmann, Amtsleiter Felix Pfeiffer-Vogl.

Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 17, SPÖ 2, andere keine Sitze.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 71, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 197. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 831. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,7 Prozent.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Arbesbach, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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