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Arbeiterkorrespondenzbewegung

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Die Arbeiterkorrespondenzbewegung war in den 1920er Jahren der Versuch der KPD, Industriearbeiter als Autoren für Zeitungsartikel zu gewinnen.

Zwar stand die KPD in der Weimarer Republik Fragen der Kunst und Literatur im Großen und Ganzen eher ablehnend gegenüber, es sei denn, die Literatur ließ sich propagandistisch nutzen.

Ende der 20er Jahre regte sie an, Arbeiter sollten als eine Art Sonderkorrespondent über Missstände in ihren Betrieben Artikel schreiben, die dann in den Lokalausgaben der Roten Fahne erscheinen sollten.

Die KPD wollte damit die Bindung der Arbeiter an die Zeitung stärken und hoffte, so ein Netz illegaler Zeitungsverteiler aufzubauen, falls die Partei und ihre Presse gezwungen würde, in den Untergrund zu gehen.

Für die begabtesten der Arbeiterkorrespondenten waren die Artikel aber der Beginn einer Laufbahn als Schriftsteller. Die bekanntesten unter ihnen waren Willi Bredel und Hans Marchwitza

Auch in der DDR gab es Projekte mit Arbeiterkorrespondenten.

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