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Ararat-Aufstand
Aus Kefk.
Der Ararat-Aufstand war eine Reihe von mehreren Aufständen von Kurden im Gebiet des Ararats.
In der neu gegründeten Republik Türkei fanden mehrere Aufstände unter der Führung kurdischer Nationalisten und Islamgelehrten statt, die gegen die Republik Türkei kämpften. Nach der Niederschlagung des Scheich-Said-Aufstands war das Gebiet des Ararats zum Zentrum der kurdischen „Guerilla“ geworden. Dorthin hatten sich viele Kämpfer von Scheich Said zurück gezogen.
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Der erste Aufstand
Schon am 16. Mai 1926 stießen türkische Truppen und kurdische Stammesverbände zusammen, welches als erster Agri-Aufstand interpretiert wurde. Das 28. Gendarmerie-Regiment wurde schwer geschlagen und zog sich nach Doğubeyazıt zurück. Daraufhin startete die 3. Armee am 16. Juni am Ararat eine Operation, die aber nur ein paar Scharmützel zu folge hatte, weil sich die Kurden durch Vorwarnung hinter die iranische Grenze zurück gezogen hatten. Der Ararat-Aufstand wurde insbesondere von kurdischen und armenischen Aufständischen geführt. Auch beteiligten sich kurdische Stämme aus dem Iran.
Der zweite Aufstand
Er brach nach dem 10. September 1927 los, als die 3. Armee Einheiten in die Gegend verlegte. Anfangs war das Hauptziel der Ararat, aber nach Informationen, dass sich einige kurdische Asirets auf den Weg zu iranischen Grenze machen wollten, änderte die türkische Armee am 15. September ihr Angriffziel. An der Grenze kam es dann zu verlustreichen Gefechten für beide Seiten, so dass sich die türkische Armee wieder zurückzog.
Der dritte Aufstand
1930 kam es zum dritten und letzten Aufstand. Zwischenzeitlich hatte die kurdische Organisation Xoybun ihre Absicht erklärt, den Aufstand zu unterstützen. Dazu schickte sie den ehemaligen osmanischen Offizier Ihsan Nuri Pascha, der zum General des Aufstandes wurde. Er konnte die Aufständischen organisieren, die Xoybun schaffte eine Druckerpresse zum Ararat. So konnten Zeitschriften wie Agri und Gaziya Welat und eine Propagandaschrift mit dem Titel Agri egir dibarine ("Der Ararat lässt Feuer regnen") herausgegeben werden, worin die Ziele des Aufstandes erklärt wurden. In der Zeit nach dem 2. Aufstand wurde die Republik Ararat ausgerufen. Die Xoybun ernannte den General Ibrahim Heski zum Gouvernour dieser Republik. Zum Gendarmeriehauptmann wurde Temir Aga.
Am 28. Dezember 1929 beschloß das türkische Kabinett eine militärische Aktion für Juni 1930. Aufgrund des Wetters und zum Zweck besserer Vorbereitung wurde die Aktion auf den September 1930 verschoben. Am 4. September begannen die Kämpfe und diesmal verloren die kurdischen Aufständischen. Sie konnten sich die nicht in den Iran zurückziehen, da durch eine Vereinbarung zwischen der Türkei und dem Iran die Grenze geschlossen war. Viele der Aufständischen wurden gefangen genommen, allerdings gelang Ihsan Nuri Pascha und einigen anderen die Flucht in den Iran.
Quellen
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