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Apple Lossless
Aus Kefk.
Apple Lossless ist ein von Apple entwickelter, proprietärer Codec zur Audiodatenkompression.
Mit Apples eigener Software iTunes lässt sich damit unkomprimiertes lineares PCM-Material aus WAV- oder AIFF-Dateien (z.B. von Audio-CDs) komprimieren.
Die komprimierten Audiodaten werden in MP4-Dateien mit der Dateiendung .m4a oder .mp4 konvertiert.
Das Verfahren reduziert das Original durchschnittlich auf etwa 60% der Ausgangsgröße.[1] Das Format bietet keinerlei Optionen oder verschiedene Modifikationen und braucht verhältnismäßig wenig Rechenaufwand zum Decodieren.
Apple Lossless wird auch von Apples AirPort Express verwendet, um Musik mit iTunes und AirTunes über WLAN zu streamen. Der iPod von Apple kann ebenfalls Apple Lossless abspielen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Apple Lossless wurde als Bestandteil von QuickTime 6.5.1 am 28. April 2004 eingeführt. Das Format kann folglich von allen Programmen genutzt werden, die Quicktime unterstützen, z.B. Apples iTunes ab Version 4.5. Eine Offenlegung des Formats von Seiten Apples erfolgte bisher nicht.
Durch Reverse Engineering-Arbeiten des australischen Studenten und Hackers David Hammerton steht mittlerweile seit dem 5. März 2005 Code für einen simplen Decoder in der Programmiersprache C zur Verfügung. Daraus entstand mittlerweile auch schon ein Programm, das Apple Lossless-Dateien in das WAV-Format überführen kann.
Player Support
Hardware
Software
Alternativen
Weblinks
- Apple Deutschland
- Apple: iTunes
- Apple: QuickTime
- Decoder von David Hammerton
- Vergleich Verlustfreier Audiocodecs (engl.)
Quellen
2. Aussage Apples zur Qualität
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