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Apollonios von Perge
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Apollonios von Perge (auch: Apollonius Pergaeus, * 262 v. Chr. in Perge; † 190 v. Chr. in Alexandria) war ein griechischer Mathematiker.
In seinem bedeutendsten Werk Konika ("Über Kegelschnitte") widmete er sich eingehenden Untersuchungen über die Problematik der Kegelschnitte, Grenzwertbestimmungen und Minimum-Maximum-Problemen. Er wies nach, dass die drei verschiedenen Kegelschnitte (Ellipse, Parabel und Hyperbel), deren Namen und Definitionen er einführte, vom selben allgemeinen Kegeltypus stammen. Nach Apollonios von Perge ist auch der Kreis des Apollonios und das Apollonische Problem benannt. Weitere Erfolge hatte er in der Astronomie.
In der Astronomie trug Apollonios zur Epizykeltheorie bei und zeigte deren Verbindung zur Exzenter-Theorie. Er erklärte damit die rückläufige Planetenbewegung und die Bewegung des Mondes. Seine Theorien wurden unter anderem von Hipparchos und Claudius Ptolemäus aufgegriffen und weiterentwickelt.
Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Er studierte und arbeitete in Alexandria unter Ptolemaios III. und Ptolemaios IV., besuchte Kleinasien und lebte für kurze Zeit in Pergamon.
Literatur
- Arthur Czwalina (Übers.): Apollonios. Die Kegelschnitte. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1967
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Apollonios von Perge |
| KURZBESCHREIBUNG | griechischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 262 v. Chr. |
| STERBEDATUM | 190 v. Chr. |
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