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Apameia Kibotos
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Apameia Kibotos (Απάμεια Κιβωτός) ist eine antike Stadt in Phrygien an den Quellen der Flüsse Mäander und des Marsyas gelegen, heute Dinar (Türkei).
Antiochos I. ließ die Stadt Kelainai vom gleichnamigen Hügel auf das Plateau westlich zu beiden Seiten des Flusses Marsyas verlegen und benannte sie nach seiner Mutter Apame in Apameia um. 188 v. Chr. wurde hier der Friede von Apameia zwischen der Römischen Republik und dem Seleukidenreich geschlossen. In der römischen Kaiserzeit war Apameia nach Ephesos der größte Marktort in Kleinasien und Hauptort eines Conventus; in der Spätantike war sie Bischofssitz. Münzen der Stadt zeigen die Arche Noah. Nur sehr wenige archäologische Überreste haben sich erhalten.
Literatur
- Gustav Hirschfeld: Über Kelainai-Apameia Kibotos. Berlin 1875. (Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, 1875)
- William Mitchell Ramsay: Cities and Bishoprics of Phrygia I 2. Oxford 1897. S. 396-483
- C. H. Emilie Haspels: The Highlands of Phrygia. Princeton 1971. S. 147-148
- Klaus Belke, Norbert Mersich: Phrygien und Pisidien, Tabula Imperii Byzantini, 7. Wien 1990. S. 188-189
Weblinks
Koordinaten: 38° 04' 18" N, 30° 09' 56" O
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