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Antikominternpakt

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Der Antikominternpakt war ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und dem Japanischen Kaiserreich zur Bekämpfung der Kommunistischen Internationalen (Komintern).

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Der erste politische Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Japan wurde auf Bestreben Japans am 25. November 1936 in Berlin vom japanischen Sonderbotschafter Vicomte Mushanokōji Kintomo und Joachim von Ribbentrop für die Dauer von fünf Jahren unterzeichnet. Das Ziel der Bekämpfung des Kommunismus sollte, analog zu Komintern, durch Informationsaustausch gefördert werden. In einem geheimen Zusatzabkommen sicherten sich die beiden Staaten Neutralität im Falle eines Angriffs der Sowjetunion zu.

Mitglieder

Ohne das geheime Zusatzabkommen zu kennen, traten im Januar 1937 Italien, im März 1939 Spanien, Ungarn und der japanische Satellitenstaat Mandschuko und 1941 Rumänien, Finnland, Kroatien, Slowakei, Bulgarien, das besetzte Dänemark und das sog. Nanking-China unter Wang Ching-wei dem Pakt bei.

Bedeutung

Der Vertrag war von eher symbolischer Natur, da Japan 1936 international isoliert war. Durch den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt von 1939 war dann auch zumindest das Zusatzabkommen hinfällig. Daraufhin verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Japan und dem Deutschen Reich, bis zum Dreimächtepakt (1940).

Siehe auch

Literatur

  • Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945, herausgegeben und kommentiert von Walther Hofer, Fischer Taschenbuch Verlag, Überarbeitete Neuausgabe 1982, ISBN 3-596-26084-1
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