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Antihämophiles Globulin A

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Unter den vielen Stoffen, die mittlerweile gentechnisch hergestellt werden können, befindet sich auch der Blutgerinnungsfaktor VIII. Mangel an Faktor VIII führt zur Hämophilie A. Dementsprechend findet die Substitution (= das Ersetzen) dieses Blutgerinnungsfaktors Verwendung in der Therapie der Bluterkrankheit, bei der dieser Gerinnungsfaktor nicht selbst hergestellt werden kann. Menschen, die an der Bluterkrankheit leiden, müssen ständig aufpassen, sich keine Verletzungen (auch keine inneren Verletzungen) zuzuziehen, da sie sonst verbluten könnten.

Es ist gelungen, die mRNA des Faktor VIII-Genes aus Leberzellen zu isolieren und eine komplementäre DNA-Kopie herzustellen. Diese DNA-Kopie konnte man in E. coli-Zellen einschleusen und somit vermehren. Das rekombinante Plasmid wurde danach in Hamsternierenzellkulturen gegeben, woraufhin dieses in deren Chromosomen eingebaut wurde. Nun produzieren diese Nierenzellen den Faktor VIII. Er kann isoliert werden und ähnlich wie Insulin bei Diabetikern (=Zuckerkrankheit) injiziert werden.

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