Anreiz

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Anreize stellen das Bindeglied zwischen Motiven (im Sinne von Bedürfnissen) und Motivation dar. Sie sind verhaltensbeeinflussende Reize, die inner- oder außerhalb einer Person liegen. Wenn sie ihre Entsprechung in den Bedürfnissen eines Menschen finden, können sie die Person zu einem bestimmten Verhalten veranlassen. Dann aktivieren sie die Bedürfnisse und führen zu motiviertem Verhalten.

Man unterscheidet extrinsische Anreize (z.B. monetäre Belohnung), die in einem erwarteten äußeren Nutzen des Handelns liegen, von intrinsischen Anreizen oder Tätigkeitsanreizen (z.B. Spaß), die in erwarteten positiven Erlebnissen während des Handelns bestehen.

Damit Anreize wirksam werden, müssen sie vom Menschen wahrgenommen werden, wobei der Begriff der Wahrnehmung nicht im physiologischen Sinne (Hören des akustischen Lautgebildes), sondern im übertragenen Sinne (Erkennen des Anreizcharakters einer Situation) zu verstehen ist.

Eine Übersicht über verschiedene Definitionen des Anreizbegriffs findet sich bei Schulz (2000: S. 20) bzw. bei Becker (2002, S. 14 f.).

Literatur

  • Fred G. Becker: Lexikon des Personalmanagements, 2. Aufl., Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2002, ISBN 3-423-05872-2
  • Helmut Dietl /Remco van der Velden: "Ungenaue Leistungsmessung und leistungsabhängige Entlohnung in einem Multitasking-Principal Agent-Modell", in: WiST Heft 6 (2003), S. 318-321
  • Jürgen Berthel, Fred G. Becker: Personal-Management, Schaeffer-Poeschel Verlag, 7. Aufl., Stuttgart 2003, ISBN 3-7910-2183-4
  • Horst-Thilo Beyer: Personallexikon. Oldenbourg Verlag, München 1990, ISBN 3-486-22065-9
  • Volker Schulz: Nichtmaterielle Anreize als Instrument der Unternehmensführung. Gestaltungsansätze und Wirkungen. Dt. Universitätsverlag, Wiesbaden 2000, ISBN 3-8244-0482-6

Siehe auch

Wikipedia
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