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Anomaloskop
Aus Kefk.
Ein Anomaloskop (engl.: anomaloscope) ist ein Optikinstrument mit welchem eine Rot-Grün-Farbsehschwäche diagnostiziert werden kann. Es wird u.a. für Eignungsuntersuchungen für Lokführer, Piloten, Polizisten, Elektriker und andere Berufe verwendet.
Der Proband schaut dabei mit einem Auge durch ein Okular auf das Testfeld, auf welchem ein in zwei Hälften horizontal geteilter Kreis dargestellt wird. Der obere Halbkreis besteht aus einer Mischung von Grün (Wellenlänge 535 nm) und Rot (Wellenlänge 673 nm), während die untere Hälfte ein echtes Gelb (Wellenlänge 589 nm) zeigt. Die Aufgabe besteht darin den oberen Halbkreis auf das Gelb im unteren Halbkreis so einzustellen, dass einen komplett gelber Kreis entsteht.
Der Grünschwache (Deuteranopen) wird im oberen Halbkreis zu viel Grün dazugeben. Ein Rotschwacher (Protanopen) wird zu viel rot einstellen.
Es gibt verschiedene Hersteller des Anomaloskops, jedoch funktionieren alle nach dem Prinzip des Spektrometers.
Die Spezifikationen für ein Anomaloskop regelt die DIN-Norm 6160.
Es gibt außer Anomaloskopen für die Rot-Grün-Beurteilung - die häufigste und unter Sicherheitsaspekten (Ampel, Verkehr) wichtigste - auch Anomaloskope, die die Blau-Sehfähigkeit messen.
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