Annelie Buntenbach

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Annelie Buntenbach (* 24. Februar 1955 in Solingen) ist eine deutsche Politikerin der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Darüber hinaus ist sie bei der globalisierungskritischen Bewegung aktiv, z. B. bei Attac und gegen rechtsextremistische Tendenzen.

Am 23. Mai 2006 wurde sie auf dem DGB-Kongress im ersten Wahlgang zum geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandsmitglied gewählt.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Buntenbach studierte ab 1973 in Bielefeld Lehramt für Geschichte und Philosophie. Nach dem zweiten Staatsexamen wurde sie nicht in den staatlichen Schuldienst übernommen. 1984 gründete sie den Druckvorstufenbetrieb "Satzbau" in Bielefeld.

Politische Ämter

Ihre Mitgliedschaft bei den Grünen besteht seit 1982. Im Stadtrat von Bielefeld war Buntenbach von 1984 bis 1989 tätig. Buntenbach war vom 10. November 1994 bis 17. Oktober 2002 (zwei Wahlperioden) Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie wurde über die Landesliste der Partei Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) in Nordrhein-Westfalen gewählt. Seit November 2002 ist sie Leiterin der Abteilung Sozialpolitik beim Bundesvorstand der IG Bauen-Agrar-Umwelt. Sie kandidierte als Mitglied der IG Bauen-Agrar-Umwelt auf Vorschlag der Gewerkschaftsführungen auf dem Bundeskongress des DGB Ende Mai 2006 für das Amt eines geschäftsführenden Bundesvorstandsmitglieds und wurde in dieses Amt gewählt.

2005 wurde sie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland.

Seit dem 1. Dezember 2006 ist Buntenbach zusammen mit Alexander Gunkel ehrenamtlich alternierende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Annelie Buntenbach gründete den Verein "Argumente und Kultur gegen rechts" in Bielefeld. Seit 1984 ist sie Mitglied der "Antifa-West" in Bielefeld und an der Herausgabe von deren Zeitschrift "Schlag nach" beteiligt.

Familie

Annelie Buntenbach ist verheiratet und kinderlos.

Weblinks


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