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Andreasnacht

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Die Andreasnacht ist die Nacht zum 30. November (Andreastag), Todestag des Hl. Andreas.

Die Andreasnacht markiert den Beginn eines Kirchenjahres, welches mit dem 1. Advent beginnt. In früheren Zeiten war es der letzte Tag im Jahr (heutiges Silvester).
Nach altem Volksglauben ist diese Nacht (sogenannte Losnacht, wie auch Weihnachten, Silvester oder Hl. Thomas (21.12.)) besonders dazu geeignet, den gewünschten künftigen Ehepartner an sich zu binden oder erstmal herauszufinden, wer es denn sein wird. Dies begründet sich darin, dass der Hl. Andreas nicht nur Schutzheiliger der Fischer, sondern auch der Liebenden und des Ehestandes ist.

Die Bräuche hierzu variieren: man schaut ins Feuer und sagt ein Sprüchlein oder Gebet auf (Andreasgebet), und im Feuer oder Spiegel soll dann Derjenige welcher erscheinen. Oder man aß eine Semmel in drei Bissen und wer einem dann als erster begegnet sollte es sein, usw. Die Brüder Grimm haben es in ihren „Deutschen Sagen“ so aufgeschrieben:

„Es ist Glaube, dass ein Mädchen in der Andreas-Nacht, Thomas-Nacht, Christ-Nacht und Neujahrs-Nacht seinen zukünftigen Liebsten einladen und sehen kann. Es muss einen Tisch für zwei decken, es dürfen aber keine Gabeln dabei sein. Was der Liebhaber beim Weggehen zurücklässt, muss sorgfältig aufgehoben werden, er kommt dann zu derjenigen, die es besitzt und liebt sie heftig. Es darf ihm aber nie wieder zu Gesicht kommen, weil er sonst der Qual gedenkt, die er in jener Nacht von übermenschlicher Gewalt gelitten und er des Zaubers sich bewusst wird, wodurch großes Unglück entsteht.“

Ein anderer Brauch ist das Pantoffelwerfen, bei dem ein unverheitatetes Mädchen seinen linken Pantoffel über die Schulter zur Tür werfen soll. Wenn der Pantoffel mit der Spitze zur Tür fiel, bedeutete das, dass sie noch im selben Jahr heiraten wird.

Es gibt aber auch Bräuche, die in anderem Zusammenhang stehen. Das stille Sammeln von Kastanien-, Birken-, Weiden-, Flieder- und Obstbaumzweigen am Andreasabend (sollte im Winter den Frühling ins Haus holen) gehört dazu. Auch liefen die Kinder maskiert, lustige Verse aufsagend, von Haus zu Haus und wurden dafür beschenkt (Halloween). Und auch die Bauern nutzten den 30.11. zur Weissagung:

Andreasschnee - tut Korn und Weizen weh!

Trivia

  • Die Andreasnacht bildet auch den Dreh- und Angelpunkt in der Oper „Bruder Lustig“ von Siegfried Wagner.

Literatur

Weblinks

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