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Andelfingen ZH
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| Wappen | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | |||||||||||||||
| Kanton: | Zürich | ||||||||||||||
| Bezirk: | Andelfingen | ||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 0030Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde | ||||||||||||||
| PLZ: | 8450 | ||||||||||||||
| Koordinaten: | Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de¶ms=47.594995
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| Höhe: | 370 m ü. M. | ||||||||||||||
| Fläche: | 6.65 km² | ||||||||||||||
| Einwohner: | 1714 (31. Dezember 2006) | ||||||||||||||
| Website: | www.andelfingen.ch | ||||||||||||||
| Karte | |||||||||||||||
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Andelfingen (bis 1970 offiziell Grossandelfingen) ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des gleichnamigen Bezirks des Kantons Zürich in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Wappen
- In Rot ein goldener Schrägbalken, begleitet von zwei schreitenden goldenen Löwen, der untere überhöht von einem goldenen Stern
Die Landvogtei Andelfingen führte das Wappen der Grafschaft Kyburg und unterschied sich nur durch einen zusätzlichen sechstrahligen Stern. Das Wappen ging 1798 mit der Helvetischen Republik an das Oberamt über und wurde schliesslich ab 1831 von Andelfingen und Kleinandelfingen geführt. Mitte 1927 wurde das offizielle Wappen festgelegt und das heute gültige Unterscheidungsmerkmal hinzugefügt: Andelfingen führt neben den Löwen einen Stern, Kleinandelfingen dagegen zwei.
Siehe auch: Wappen des Kantons Thurgau
Geographie
Andelfingen liegt südlich der Thur zwischen Schaffhausen und Winterthur im Zentrum des Zürcher Weinlandes.
Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1634 | 413 |
| 1850 | 730 |
| 1900 | 855 |
| 1950 | 931 |
| 1970 | 1453 |
| 1990 | 1576 |
Politik
Gemeindepräsident ist Ueli Frauenfelder (SVP). (Wahl vom 2. April 2006)
Wirtschaft
Verkehr
Die S-Bahn Zürich (S33/S16) führt durch Andelfingen. Der Bahnhof ist zentral gelegen.
Andelfingen ist durch die Autostrasse A4 für den Autoverkehr erschlossen.
Rund um Andelfingen gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege. Dem Wassersportler steht die Thur für Schlauchbootfahrten offen.
Geschichte
Bei den ältesten Funden in Andelfingen handelt es sich um neolithische Steinbeile. Bronzezeitliche Keramik wurde Auf Bollen entdeckt, wo auch eine Siedlung aus dem 12. Jahrhundert lokalisiert werden konnte.
Bereits 1844 wurden mehrere Skelette aus einer Kiesgrube gehoben. Wahrscheinlich sind sie der Hallstattzeit zuzuordnen. Zwei Gräber aus der Latènezeit mit reicher Ausstattung erregten 1911 Aufsehen, weil bei den weiteren Untersuchungen ein ganzes Gräberfeld mit insgesamt 29 Bestattungen entdeckt wurden. Die Grabanlage wurde dem 4.–3. Jahrhundert v. Chr. zugeordnet.
Mauerreste unter der heutigen Kirche lassen den Schluss zu, dass dort im 8. Jahrhundert eine Siedlung lag. Im Spätmittelalter war die Andelfinger Kirche von regionaler Bedeutung und betreute mehrere Aussenstellen.
Das Schloss Andelfingen gehörte den Söhnen des Kaisers Albrecht, die es 1377 den Herren von Landenberg verpfändeten.[1] 1434 verkauften die Hohen-Landenberger Andelfingen an Zürich.
Als Standort einer Brücke, die 1324 erweitert wurde, war Andelfingen als Zoll- und Handelsplatz ein regionales Zentrum. 1799 wurde die Brücke im Krieg zerstört. 1814 wurde durch Hans Konrad Stadler eine neue Holzbrücke gebaut.
Quellen
- ↑ Knapp Ch., Borel M. und Attinger V.(Herausg):Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: AA - Emmengruppe (Seite 73).Neuenburg: Attinger, 1902.
Literatur
- I. Bauer: Andelfingen Auf Bollen, in Bronzezeitlichen Landsiedlungen und Gräber 1992
- E. Stauber: Geschichte der Kirchgemeinde Andelfingen 1940-1943
- K. Wanner: Siedlungen, Kontinuität und Wüstungen im nördlichen. Kt. Zürich 1984
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Andelfingen
- Statistische Daten Gemeinde Andelfingen
- Artikel Andelfingen (Gemeinde) im Historischen Lexikon der Schweiz
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