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Amphiphilie
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Amphiphilie (von griech. αμφις, amphis: "beide" und φιλíα, philia: "Liebe" oder "Freundschaft") beschreibt die chemische Eigenschaft einer Substanz, sowohl hydrophil als auch lipophil zu sein. Das heißt, sie ist sowohl in polaren Lösungsmitteln als auch in unpolaren Lösungsmitteln gut löslich.
Das bekannteste polare Lösungsmittel ist Wasser, daher dann der Name hydrophil. Eine Art der Hydrophobie kann sein, dass sich die Substanz gut in Fetten oder Ölen löst, sie wird dann lipophil genannt.
Wichtige amphiphile Stoffe sind
- Tenside, die als Seifen benutzt werden. Sie haben gerade aufgrund der Amphiphilie die Eigenschaft, reinigend zu wirken,
- Emulgatoren in Lebensmitteln, zum Beispiel Lecithin,
- Phospholipide, ein Hauptbestandteil der Zellmembranen.
Eine wichtige Eigenschaft amphiphiler Stoffe ist die Bildung von Mizellen und Liposomen (einfache Form einer Biomembran).
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