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Amerikanisches Duell

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Das amerikanische Duell ist eine Form des Suizids, der infolge einer Übereinkunft stattfindet und durch das Los bestimmt wird.

Inhaltsverzeichnis

Vorgang

Der Vorgang ist etwa so: die Beteiligten müssen von zwei Kugeln (schwarz und weiß) eine auswählen. Derjenige, der die schwarze zieht, muss sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums töten.

Die Bezeichnung ist jedoch doppelt unzutreffend: (1) diese Form des Selbstmordes stammt nicht aus Amerika, (2) es handelt sich nicht um ein Duell, also einen Kampf mit gleichen Waffen.

Geschichte

Diese Form der Selbsttötung war gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Mode und wird deshalb durch Hofkreise mit dem Tod des Kronprinzen Rudolf von Österreich in Verbindung gebracht, der auf Schloss Mayerling gemeinsam mit Mary Vetsera starb. Dagegen spricht aber wohl, dass Rudolf Mary in diese "Ehrenangelegenheit" sicher nicht eingeweiht hätte.[1]

Das amerikanische Duell hat auch Eingang in die Literatur gefunden, wie z.B. bei Karl May[2]

Siehe auch

Quellen

  1. http://www.mayerling.de/theo_ueb.html
  2. Karl May: Der Weg zum Glück. Bd. 2, S. 1723. Dresden: Münchmeyer 1886-1888.
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