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Aluminiumbromid

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Strukturformel
Keine Strukturformel vorhanden
Allgemeines
Name Aluminiumbromid
Andere Namen -
Summenformel AlBr3
CAS-Nummer 7727-15-3[1]
Kurzbeschreibung beige Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 266,17 g/mol[1]
Aggregatzustand fest
Dichte 3,2 g/cm3[1]
Schmelzpunkt 97 °C[1]
Siedepunkt 250-270 °C[1]
Dampfdruck 1,3 hPa [1] (81 °C)
Löslichkeit

gut in org. Lösungsmitteln, mit Wasser heftige Zersetzung

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 22-34[1]
S: 7/8-26-36/37/39-45[1]
weitere Sicherheitshinweise
MAK nicht angegeben[1]
LD50 (oral, Ratte) 1598 mg/kg[1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Aluminiumbromidist ein Salz von Brom und Aluminium mit der Summenformel AlBr3.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Aluminiumbromid ist in Benzol und vielen organischen Lösungsmitteln löslich. Es bildet farblose rhombische und an feuchter Luft rauchende Kristalle. Die relative Molekülmasse MR beträgt 266,71, seine Dichte 2,64. Es hat einen Schmelzpunkt von 97,5 °C und einen Siedepunkt von 263,3 °C. Im festen Zustand bildet Aluminiumbromid Al2Br6 Moleküle aus, wobei zwei Br--Ionen als Brückenliganden auftreten, welches dazu führt, dass das Aluminiumatom ein vollständiges Elektronenoktett erreicht.

Synthese

Aluminiumbromid kann durch Überleiten von Bromdampf über ein glühendes Gemisch aus Kohlenstoff und Aluminiumoxid oder auch durch die direkte Einwirkung von Brom auf Aluminium synthetisiert werden.

Reaktionsverhalten

Aluminiumbromid reagiert unter Bildung einer stark saueren Lösung unter heftiger Reaktion mit Wasser. Hierbei werden die Al-Br Bindungen weitgehend hydrolysiert. Aus der Lösung kristallisiert Aluminiumbromid als Hexahydrat AlBr3 · 6 H2O aus.

Verwendung

Die Hauptverwendung von Aluminiumbromid ist als Katalysator bei organischen Synthesen, wie beispielsweise der Polymerisation, der Friedel-Crafts-Reaktionen oder der Bromierung.

Quellen

  1. . a b c d e f g h i j Sicherheitsdatenblat (Merck)
Wikipedia
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