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Altenbruch
Aus Kefk.
| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Cuxhaven |
| Stadt: | Cuxhaven |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 53° 49' N, 8° 46' O53° 49' N, 8° 46' O |
| Höhe: | 1 m ü. NN |
| Fläche: | 34.45 km² |
| Einwohner: | 4.004 (Stand: 31. März 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 116 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 27478 |
| Vorwahl: | 04722 |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX |
| Adresse der Stadtteilverwaltung: | Alter Weg 16 27478 Cuxhaven |
| Ortsbürgermeister: | Jörg H. Ahlemeyer |
Altenbruch (plattdeutsch Ooldenbrook) ist seit dem 1. Juli 1972 ein Stadtteil von Cuxhaven im Norden von Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
St. Nicolai Kirche
Die westlichste Gemeinde des alten Landes Hadeln beheimatet einen der so genannten "Bauerndome" der Gegend. Die aus dem 13 Jahrhundert stammende romanische Feldsteinkirche mit ihren Doppeltürmen, wurde mittels einer Spende reicher Altenbrucher Schwestern gebaut, und ist heute noch ein Schmuckstück der Nordseeküste, eine vergleichbare gibt es nicht. Im Kirchturm befand sich früher das Landesarchiv mit dem Landessiegel. Dieses Landessiegel zeigte den heiligen Bischof Nikolaus, den Schutzpatron des Landes Hadeln, somit auch die Wappenfigur des Landes Hadeln, heute ist er es auch für den Landkreis Cuxhaven.
Die Einmaligkeit dieser Kirche wird an ihrer Inneneinrichtung deutlich. 1727 wurde sie als Backsteinrohbau erneuert, die kostbaren gotischen Altarschreine aus dem 15. Jahrhundert sind die bedeutendsten Arbeiten dieser Art im Norddeutschen Raum. Im Chor von 1710 und im Altarraum befinden sich Priechen, mit Rankenwerk und Wappen geschmückte logenartige Pastoren- und Patronastsitze. Als der in seiner Zeit (1650) sehr berühmte Bildschnitzer Jürgen Heydtmann von Holstein nach Otterndorf kam, schuf er auch für diese Kirche verschieden Kostbarkeiten, die stupsnäsigen Putten und den Holzaufsatz des Taufkessels.
Diese Kirche beiheimatet mit über 500 Jahren eine der ältesten Orgeln Europas. Die Ursprünge der Orgel gehen auf die Jahre 1497/98 zurück, als der Orgelbauer Johann Coci den Grundstein legte. In den Jahren 1727/28 von Hinrich Klappmeyer, einem Schüler des bekannten Orgelbauers Arp Schnitger gründlich umgebaut, zeigt sie noch heute im wesentlichen seine Arbeit.
Sagen und Legenden[1]
- Die beiden Turmspitzen von Altenbruch
- Der Altarschrein zu Altenbruch
- Von der Zehntfreiheit des Westerteiles in Altenbruch
- Der Schädel in der Warningsackermühle
- Der Alte im Westermoor
Der alte Leuchtturm, die "Dicke Berta" in Altenbruch |
Der neue Leuchtturm in Altenbruch |
Der kleine Hafen von Altenbruch |
Dicht am Ufer fahren die Schiffe vorbei |
Weblinks
Quellen
- ↑ Männer vom Morgenstern: Hake Betken siene Duven. In: Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung. ISBN 3-931771-16-4
