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Alte Niederräder Brücke

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Alte Niederräder Brücke

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Mainbrücke in
Frankfurt am Main
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Blick von Südosten

Funktion:

Eisenbahnbrücke
Fußgängersteg

Länge: 218 m
Breite: 11 m
Durchfahrtshöhe: 8,23 m
Baujahr: 1880-1882, 1946
Verbindung: Gutleutviertel
Niederrad
Mainkilometer: 30,99
Bauart: Parallel-Stahlfachwerk
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Alte_Niederr%C3%A4der_Br%C3%BCcke, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Die Alte Niederräder Bücke ist eine Eisenbahnbrücke in Frankfurt am Main, die zwischen dem Gutleutviertel und dem Stadtteil Niederrad den Main überspannt. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit dem ehemaligen Bahnhof und heutigen Haltepunkt Niederrad. Auf der Westseite der Brücke ist ein Fußgängersteg angesetzt.

Die Brücke wurde ursprünglich nur Niederräder Brücke genannt, bis in den Jahren 1976 bis 1979 parallel zu ihr eine zweite Eisenbahnbrücke, die Neue Niederräder Brücke, für die S-Bahn Richtung Flughafen und Mainz errichtet wurde.

Die Brücke trägt ein normalspuriges Gleispaar. Über sie verläuft die Strecke der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim sowie die Linie S7 der S-Bahn Rhein-Main, die zwischen dem Hauptbahnhof und Riedstadt-Goddelau verkehrt. Sämtliche Nahverkehrs- und Fernzüge zwischen dem Hauptbahnhof und dem Frankfurter Flughafen fahren ebenfalls über die Brücke. Ein Abzweig auf dem nordmainischen Ufer führt zum Bahnbetriebswerk Griesheim und zur Strecke der Taunus-Eisenbahn Richtung Höchst und Wiesbaden.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Brücke wurde ebenso wie die weiter stromauf gelegene größere Main-Neckar-Brücke im Rahmen des Eisenbahnverkehrsplanes zur Hessischen Ludwigsbahn geplant und sollte den Zugverkehr Richtung Mainz über den Main führen. Die Brücke bedeutete wegen des Fußgängersteges eine große Erleichterung für die Niederräder Einwohner, die nun nicht mehr auf per Fähre nach Griesheim übersetzen oder lange Umwege zur nächsten Brücke machen mussten.

1927 wurden die Niederräder Brücke und die Main-Neckar-Brücke zur Stahlfachwerkbrücke umgebaut. Im März 1945 wurde sie – wie alle anderen Frankfurter Mainbrücken auch – von Wehrmachtspionieren gesprengt. Der Wiederaufbau begann schon im August 1945, da die Militärregierung der Amerikanischen Besatzungszone ihr Hauptquartier in Frankfurt hatten und deshalb den Wiederaufbau der Frankfurter Mainbrücken vorantrieb. Im Januar 1946 konnte die Niederräder Brücke wieder in Betrieb genommen werden.

1978 festgestellte Auskolkungen bei der Brücke wurden durch den Einsatz eines Spezialschiffes beseitigt.

Quellen

Literatur

  • Wolfram Gorr: Frankfurter Brücken. Schleusen, Fähren, Tunnels und Brücken des Mains. Frankfurt am Main 1982: Frankfurter Societät. ISBN 3-7973-0393-9

Weblink

Koordinaten: 50° 5' 21" N, 8° 37' 51" O

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