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Alpenglöckchen
Aus Kefk.
| Alpenglöckchen | ||||||||||||
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| Bild:Soldanella alpina flowers 030704.jpg Alpen-Soldanelle (Soldanella alpina) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Soldanella | ||||||||||||
| L. |
Alpenglöckchen, auch Soldanelle genannt, sind eine Gattung der Familie der Primelgewächse. Sie werden auch Eisglöckchen oder Troddelblumen genannt. Nach der Bundesartenschutzverordnung sind alle in Deutschland heimischen Arten geschützt.
Inhaltsverzeichnis |
Mermale
Sie sind heimisch in den europäischen Gebirgen und zählen zu den Frühjahrsblüter. Unterschieden werden 10 immergrüne, staudige Arten, die sich auch als Pflanze für den Steingarten eignen.
Geschichte
Die Geschichte der Gattung reicht bis ins Tertiär zurück und ist in den Alpen entstanden (alpigen). In den Alpen gibt es sechs Arten.
Pflanzensoziologie
Die Soldanellen sind typisch für die Schneeboden-Gesellschaften sogenannten Schneetälchen: Wenn in den Bergen der Schnee an manchen Stellen länger liegen bleibt, sind jeweils in den Bereichen an denen gerade der Schnee dabei ist abzuschmelzen bestimmte Arten als erste wieder am austreiben, meistens die erste Art ist das Alpenglöckchen. Die Blüte schmilzt sich an seinen lange mit Schnee bedeckten Standorten oft schon durch die dünne Schneedecke hindurch. Das Durchschmelzen beruht dabei weniger auf der durch Atmung erzeugten Eigenwärme der Pflanze, als auf der Absorption der Sonnenwärme durch die dunklen Knospen und Blütenstiele.
Namensherkunft
Die botanische Bezeichnung Soldanella war schon im 16. Jahrhundert gebräuchlich. Sie soll darauf zurückzuführen sein, dass die rundlich-nierenförmigen Rosettenblätter an die als Soldi bekannten italienischen Münzen erinnerte.
Arten (Auswahl)
- Zwerg-Soldanelle (S. pusilla)
- Kleinste Soldanelle (S. minima)
- Österreichische Soldanelle (S. austriaca)
- Alpen-Soldanelle (S. alpina)
- Ungarische Soldanelle (S. hungarica)
- Wald-Soldanelle (S. montana)
Literatur
- Fischer, M. A., Adler, W. & Oswald K.: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz, 2005, ISBN 3-85474-140-5
- Xaver Finkenzeller: Alpenblumen, München 2003, ISBN 3-576-11482-3
- Ruprecht Düll und Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. 2005, ISBN 3-494-01397-7
Weblinks
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