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Alles unter Kontrolle – keiner blickt durch

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Filmdaten
Deutscher Titel: Alles unter Kontrolle - keiner blickt durch
Originaltitel: Carry On... Up the Khyber
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1968
Länge (PAL-DVD): ca. 86 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK -
Stab
Regie: Gerald Thomas
Drehbuch: Talbot Rothwell
Produktion: Peter Rogers
Musik: Eric Rogers
Kamera: H.A.R. Thompson, Ernest Steward
Schnitt: Alfred Roome
Besetzung

Alles unter Kontrolle – keiner blickt durch ist der sechzehnte Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Britisch-Indien, 1895. Wer den Hindukusch beherrscht, beherrscht die Wege zwischen Zentralasien und Indien. In der Nähe des Khyber Passes ist Sir Sidney Ruff-Diamond mit seinen Männern stationiert. Der Khasi of Kalabar möchte sie allerdings am liebsten tot sehen. Jedoch trauen sich seine Männer nicht an die Teufel in Röcken heran - denn die Gerüchte besagen, dass diese nichts unter den Röcken tragen.

Als sich bei einem Duell zwischen Private Widdle (Charles Hawtrey) mit Bungdit Din (Bernard Bresslaw) herausstellt, das der erstere doch Unterhosen trägt, führt dieser Vorfall zu einer Rebellion. Nachdem dies geschehen ist, macht die Frau des Gouverneurs eine Fotografie einer Inspektion, bei der viele der Soldat als Unterhosenträger entlarvt werden und der Khasi nimmt die Frau des Gouverneurs als Geisel mit sich.

Der Film ist ein breitangelegte Parodie der Kiplingesque Geschichten der heroischen Abenteurer in den weiter entfernten Außenbezirken des British Empire (in diesem Fall in Indien). Das Skript parodiert britische Manieren und Einstellungen, besonders in den letzten Einstellungen, bei denen die Briten ihr Abendessen einnehmen, während das Haus des Gouverneurs mit Raketen bombardiert wird, jedoch weigern sich Briten - selbst untereinander - zuzugeben, was los ist. Dies ist eine Allegorie auf die allmähliche Erosion des British Empire, die sich in der Zeit ihrem Zenit nähert, in der der Film spielt. Aber in der Zeit, wo der Film produziert wurde, verlor das British Empire viele Kolonien, weil sie in die Unabhängigkeit entlassen wurden.

Bemerkungen

Das Wort Up im Originaltitel bezieht sich auf die Konkurrenzreihe der Up-Filme, die ein Plagiat der Carry-on----Filme war. TV-Star Roy Castle hat hier einen seiner wenigen Auftritte in einem Kinofilm und den einzigen in einem Carry on....

In Großbritannien gilt dieser Teil der Serie als der beste überhaupt - in einer Wahl des British Film Institute wurde der Film sogar auf den 99. Platz der besten 100 Filme des Jahrhunderts gewählt [1]. Trotzdem war dieser der letzte Teil der Reihe, der je in Deutschland lief, er hatte erst am 15. Juli 1995 auf Super RTL seine deutsche Uraufführung. Allerdings war dem Film kein großer Erfolg beschieden.

Die finale Szene wird als die am besten gelungene Einzelsequenz der Serie angesehen. Überhaupt ist der Humor in diesem Teil der Reihe ganz besonders böse und subversiv, sowohl das Empire und der Kolonialismus als auch Nationalismus und Fanatismus bekommen ihr Fett weg.

Prinzessin Margaret besuchte das Set während der Dreharbeiten. Als ihr ein kleiner schon fertiger Teil des Films gezeigt wurde, wo Sid James in seiner Rolle als Sir Sidney Ruff-Diamond einen Brief an Queen Victoria mit den Worten Dear Vicky... begann, soll die Prinzessin außer sich vor Wut gewesen sein.

Kritiken

„Altbewährter Klamauk der „Carry On“-Serie, mit einigen Spitzen gegen britisches Weltmachtgehabe.“

Lexikon des internationalen Films

Wikipedia
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Medien

DVD-Veröffentlichung

  • Alles unter Kontrolle – keiner blickt durch. Vom Ist-ja-irre-Team. MMP/AmCo 2006

Literatur

  • Robert Ross: The Carry On Companion. B T Batsford, London 2002
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, ISBN 0-7134-8771-2.

Weblinks

Quellen

  1. en.wikipedia.org - BFI Top 100 British films
Wikipedia
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