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Alles auf Zucker!
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Originaltitel: | Alles auf Zucker! |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Erscheinungsjahr: | 2004 |
| Länge (PAL-DVD): | 136 Minuten |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Altersfreigabe: | FSK 6 |
| Stab | |
| Regie: | Dani Levy |
| Drehbuch: | Dani Levy, Holger Franke |
| Produktion: | Manuela Stehr |
| Musik: | Niki Reiser |
| Kamera: | Carl-Friedrich Koschnick |
| Schnitt: | Elena Bromund |
| Besetzung | |
| |
Alles auf Zucker! ist eine Filmkomödie von Dani Levy von 2004, die 2005 sechs Auszeichnungen bei dem erstmals durch die Deutsche Filmakademie verliehenen Deutschen Filmpreis gewann, darunter in den Hauptkategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“ und „Bester Hauptdarsteller“. Sie spiegelt das Leben von Juden im modernen Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Der arbeitslose ehemalige DDR-Sportreporter Zucker erhofft sich von der toten Mutter eine Erbschaft, die seine finanziellen Probleme lösen soll. Das Testament trifft Zucker jedoch doppelt: Die Mutter hat in ihrem Testament bestimmt, dass Zucker die Beerdigung mit seinem jüdisch-orthodoxen Bruder aus dem Westen, mit dem er seit Jahrzehnten zerstritten ist, ausrichten soll. Erst wenn sich beide wieder versöhnen, bekommt Zucker, für den der jüdische Glaube keine Bedeutung mehr hat, den Erbanteil. Wohl oder übel müssen sich die Brüder mit ihren unterschiedlichen Lebensstilen zusammenraufen.
Bemerkungen
Der im Auftrag des WDR in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und ARTE entstandene Film war ein großer Überraschungserfolg nicht nur bei der Kritik, sondern auch bei den Zuschauern. Über 1.000.000 Zuschauer sahen sich den Film bisher in den deutschen Kinos an.
In der Begründung zur Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises 2005 hieß es: „Die in den deutschen Kinos mit großem Erfolg laufende Komödie um die alltäglichen Sorgen und Nöte eines jüdischen Zockers stellt nach jahrzehntelanger Abstinenz eine Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels dar, das mit Ernst Lubitsch in den 10er- und 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts seine Blüte erlebt hatte. Levy persifliert mit spitzem und teilweise turbulentem Witz, der zwischen Slapstick und Zweideutigkeiten changiert, jüdische Traditionen und menschliche Schwächen und steht damit in bester Tradition Lubitschscher Komödienkunst.“
Auszeichnungen
Deutscher Filmpreis
Der Film erwies sich als der große Gewinner der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2005.
- Auszeichnungen
- Bester Spielfilm
- Beste Regie: Dani Levy
- Bestes Drehbuch: Holger Franke, Dani Levy
- Bester Hauptdarsteller: Henry Hübchen
- Bestes Kostümbild: Lucie Bates
- Beste Filmmusik: Niki Reiser
- Nominierungen
- Beste Hauptdarstellerin: Hannelore Elsner
- Bester Nebendarsteller: Udo Samel
- Bester Schnitt: Elena Bromund
- Beste Szenenbild: Christian M. Goldbeck
Sonstige
- Ernst-Lubitsch-Preis 2005 für die beste komödiantische Leistung im deutschsprachigen Kino
- Preis für das "Beste Drehbuch" vom Verband der Deutschen Filmkritik für Holger Franke und Dani Levy
- Boxoffice Germany Award (Bogey) für mehr als 1000 Besucher pro Filmkopie am Startwochenende
- Publikumspreis, 7. Festival des Deutschen Films in Madrid
- Main Prize for best European Film, European Film Smiles Festival 2005, Mladá Boleslav, Tschechien
